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Sonntag, 21. Dezember 2008

Einundzwanzig: Zuckerschock

Das beste am Keksebacken ist das Kosten und Schlecken.
Eisenbahner und Zimtsterne.

Achtzehn: Steiß

Morgens um sieben ist die Welt noch dunkel.
(Der kürzeste Tag hüllt sich in trübes Licht, während ich dies schreibe; doch von morgen weg wendet sich wieder alles unaufhaltsam dem Wachsen zu.)
Schneegeriesel schenkt selbst der Autobahn friedliche Weichheit, der Winterwald zu beiden Seiten ist so Gedicht. Eine Stunde gut schenkt mir der Osteopath, Mitwisser meiner Haltung, die Wohltat seiner Hände. Seine Arme legen sich um Steiß und Schenkel, zu öffnen, wo der freie Fluß gefährdet, zu weichen, wo mit Kraft gehalten wird. Am Ende steh ich fest am Boden und vermeine doch, ganz leicht und schwerelos zu sein.

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