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    <title>ConAlma (Soulfood.  Eat Drink Man Woman.)</title>
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    <description>Soulfood.  Eat Drink Man Woman.</description>
    <dc:publisher>ConAlma</dc:publisher>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-22T13:21:14Z</dc:date>
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    <title>ConAlma</title>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6055081/">
    <title>Novembersee</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;336&quot; alt=&quot;hechtsee&quot; width=&quot;448&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/hechtsee.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tag fern von Trübnis. Im Wald  legen sich die Fäden eines späten Altweibersommers übers Gesicht - 90 Minuten bergauf und rundum schaffen klare &lt;i&gt;walking mind&lt;/i&gt;.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>farben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-22T13:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6053567/">
    <title>November entlang des Weges</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6053567/</link>
    <description>Lärchen und Birken harren im letzten Gold, geben Nadeln und Blätter sanftmütig frei. Drei Pappeln aber trotzen noch mit schmutzigem Grün gegen die Tage, während Zugvögel ein scharfes V in den trüben Himmel zeichnen. Und die weißen Bergspitzen kratzen an tiefen Wolken, dem Himmel ein blaues Lächeln zu entlocken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;(Eines anderen Tages Abend:)&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Licht des Tages legte rosenfarbene Ruhe über die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;262&quot; alt=&quot;rosenabend&quot; width=&quot;433&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/rosenabend.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als es dunkler wurde, hing plötzlich die Mondsichel groß und schwer über der Straße, zum Greifen nah. &lt;i&gt;Sesselebene&lt;/i&gt;, sagte das Ortsschild, da war der Mond schon längst hinter den steilen Bergwänden in den Westen gerutscht, und ich versuchte mir vorzustellen, wie eine Ebene aus Sesseln aussähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts, auf dem Balkon, stand Orion ebenso vor mir wie daheim, und doch hatte sich der Süden verschoben.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>farben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T06:57:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6044762/">
    <title>Ballkönigin</title>
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    <description>Ballkönigin ist sie nicht geworden, da hatte ein anderes Mädel die spendierfreudigere (und vielleicht auch größere) Familie mit. Aber sie war Organisatorin, Moderatorin, Choreographin der Mitternachtseinlage des eigenen Maturaballs gewesen und dann auch noch diejenige, die am frühen Vormittag (gemeinsam mit Mama und Papa, die dem gipsbearmten Kind selbstverständlich halfen) die letzten Überbleibsel und Hinterlassenschaften des nächtlichen Chaos beseitigte: also irgendwie doch Ballkönigin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;448&quot; alt=&quot;ballkoenigin&quot; width=&quot;227&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/ballkoenigin.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Und weil das Kind so viel zu tun hatte, gibt es kein einziges gestelltes Prä-Ball-Foto&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>müttersorgenstolz</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-15T18:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6039146/">
    <title>Who&apos;s that girl?</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6039146/</link>
    <description>Niemals war ich älter als heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;365&quot; alt=&quot;me&quot; width=&quot;430&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/me.jpg&quot; /&gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=QjNIVflVUQY&quot;&gt;Who?&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>privat</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-12T00:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6037110/">
    <title>Titanbrust.</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6037110/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;Erschrick nicht&quot;&lt;/i&gt;, schrieb sie, und weiter: &lt;cite&gt;&quot;Sorge dich nicht&quot;&lt;/cite&gt;. Kein Anruf, auch kein sms, nur eine trockene Mail, spätabends, die andeutete, nicht aber aussprach. Eine Untersuchung hätte es gegeben, mit einem Verdacht, und eine genauere, mit einem Ergebnis. Erst heute die Details, mündlich, weil ich sie dazu zwang, hab sie vom Frisör abgeholt, &lt;cite&gt;&quot;nein, warte nicht, es dauert noch&quot;&lt;/cite&gt;; sie schien zwischen Erleichterung und Abwehr zu schwanken, es sei ja nichts, sie spüre ja nichts, die Koordination zwischen Augen und Händen mache ihr mehr zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst auf mein Drängen hin blieb sie wortkarg, in die Klinik sei sie dann halt gefahren, es wurde gleich eine Biopsie angeordnet, und ja, positiv, &lt;cite&gt;ja was denn nun?&lt;/cite&gt; werfe ich ein, na positiv eben, sagt sie, ungehalten. Kein einziges Mal spricht sie aus, was sein könnte. Nur Oberfläche? Oder invasiv? Das Wort KREBS jedenfalls spricht sie nicht aus, ich bleibe im Ungewissen. So professionell waren sie dort, sagt sie nur, und damit die Stelle wiedergefunden werden könne, haben sie ihr einen Titanfaden in die Brust gelegt. &lt;i&gt;Und weiter?&lt;/i&gt; frage ich ungeduldig. Das wird sie morgen mit der Hausärztin besprechen, wenn sie den Befund hat, aber für eine Behandlung will sie nicht immer so weit fahren müssen. &lt;i&gt;Ich bringe dich!&lt;/i&gt; sage ich; nein, du stehst so früh auf, das ist nichts für mich, wehrt sie ab, das muss auch hier gehen, und sie steigt aus dem Auto aus, als sei nichts gewesen, keine Umarmung, kein Fallenlassen, nichts. Meine Mutter.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>privat</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-10T20:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6035036/">
    <title>Mauersong</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6035036/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Wo waren Sie, als die Mauer fiel?&lt;/cite&gt; hatte der Standard schon zum 3.Oktober hin gefragt, und die Antworten mehr und weniger prominenter Ossis, Wessis und Ösis waren, färbig unterlegt, über die ganze Wochenendausgabe verstreut. Was mich bei manchen Sätzen zumindest verwunderte (vielleicht zunächst auch erschreckte), was die bekundete Ferne zu dem, was vor 20 Jahren geschehen war, aus dem Munde von jenen, die zwar noch Kind , aber doch nah dran gewesen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst, ich war im November wieder daheim gewesen; im Mai zuvor aber in Berlin, eine Woche mit einer Freundin (die Kinder hatten wir in Obhut der Männer gelassen), und wir tauchten in eine lebendige West-Lokalszene (Wien war 1989 mit ein bisserl Bermudadreieck-Aufbäumen noch sehr in den diesbezüglichen Anfängen) ein ebenso wie in eine im distanzierten Blick fast mystisch-karge Leere (und gastronomische Dürftigkeit) des touristisch besuchbaren Osten. Am eindrucksvollsten für mich blieben die in Düsternis geschlossenen, zügig durchrasten U- bzw. S-Bahnstationen, die der Phantasie Nahrung gaben. Vielleicht wurde aufgrund jener Berlin-Ersterfahrung Cees Nootebooms &lt;i&gt;Allerseelen&lt;/i&gt; zu meinem Lieblingsbuch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls waren mir Blick und Ohr geschärft nach dieser als Hausfrauen-Vergnügungs-Auszeittour angelegten Reise, und was in jenem Sommer in so unmittelbarer Nachbarschaft Wiens (Unizeit-70er-Jahr-Ausflüge nach Prag hatten auch diese Stadt in der Empfindung sehr nah wachsen lassen) geschah, war mehr als ein einfach irgendwo stattfindendes Geschehen - ich fühlte mich vielmehr inmitten von GESCHICHTE lebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OE!, mein verlässlicher Reisebegleiter, sendet (gerade noch) mit einem etwas weit her geholten Bezug zum Mauerfall (weil Brecht und Dreigroschenoper auch gesungen) ein Konzert von Marianne Faithful vom Sommer diesen Jahres - aber es sind so schöne 	&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=aBUt4JiNQmU&quot;&gt;Songs &lt;/a&gt;dabei, dass sie für jede Gelegenheit passen.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>zum tage</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T19:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6031863/">
    <title>loose leaves music</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6031863/</link>
    <description>Dr. Schein hat mir da was herübergeweht mit seinem 	&lt;a href=&quot;http://walhalladada.twoday.net/stories/6027766/&quot;&gt;Laubgebläse&lt;/a&gt;, hat mir damit eine Traumgeschichte eingebrockt, die zunächst mit einem solch metallisch-phallischen Teil begann, das ich als Fön erklären wollte und mit dem ich dann doch durch den Herbstgarten spazierte, das Laub herumzuwirbeln. Durch jenen Garten, der schon lang nicht mehr mein ist, wo ich für sieben Jahre das glückliche Leben versuchte, und der immer wieder in meinen Träumen auftaucht mit einem stillen, dunklen Herbstgesicht. Aus solchen Träumen erwache ich immer mit einer Melancholie und etwas, das die Italiener &lt;i&gt;nostalgia&lt;/i&gt; nennen - eine verwehte Erinnerung und Sehnsucht, die wie Nebel hineinkriecht ins Gemüt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feine Musik für feucht-trübe Laubtage 	&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=JCoJLZ87W7A&quot;&gt;da&lt;/a&gt; und 	&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=3-eqBFFZN0Q&amp;feature=related&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Grad gesehen: am 23. kann ich ihn im Treibhaus in Innsbruck hören!&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>unterwelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-07T18:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6029489/">
    <title>AUDItorium, MAXimiert.</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6029489/</link>
    <description>Stürme der Begeisterung und solche der Entrüstung wehen gegeneinander, die große Tochter, die die Enge eines FH-Studiums kannte, genießt enthusiastisch ihre After-Work-Solidaritätsabende auf der Uni, und als gar Otto Brusatt als Ausklang seines morgendlichen Pasticcios den Studenten alles Gute für den fortlaufenden Tag und ihre Proteste wünscht, konstatierte ich einen Hauch von Rührung in mir. Und weiß die (Studien)Freiheit, die mir war (und wie sie Robert Menasse am Abend zuvor in einer verzweifelten Diskussion auf ATV auch aus der eigenen Erinnerung geholt hatte), noch mehr zu schätzen.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>zum tage</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T05:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6027429/">
    <title>Wurzelkreuz</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6027429/</link>
    <description>Zefix halleluja ... luja 	&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=sQ_l2qA5bj0&quot;&gt;sog i&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Das Kreuz sei die Wurzel Europas&lt;/cite&gt; höre ich in den religiösen fünf Minuten vor sieben, als Teil der Entrüstungs-Statements zum italienischen Entscheid des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Das Kruzifix als europäische Wurzel? Es wär ein Kreuz mit dem Kreuz, sollt es gesamteuropäische Wurzel sein - da könnten auch andere Wurzeln beansprucht werden! Aber das Kreuz hat nachhaltig seinen Stempel aufgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;404&quot; alt=&quot;rebkreuz&quot; width=&quot;336&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/rebkreuz.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &lt;cite&gt;wine-addicted person&lt;/cite&gt; freu ich mich über Kreuzfunde allenthalben, vor allem aber über Tiefwurzler, wenn sie dann endlich auf Flasche gefüllt sind und das, wo sie wurzeln, schmecken lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Ein präsentes Kreuz hab ich nicht fotografiert: eine Art Herrgottswinkel (die ich als Teil des Volks-Kulturgutes durchaus schätze) im Gasthaus Nigl, das Kreuz gekrönt von einer - Lautsprecherbox!</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>zum tage</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T21:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6024338/">
    <title>Tag des Murmeltiers. Kurtag 22.</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6024338/</link>
    <description>&lt;i&gt;22&lt;/i&gt; stand geschrieben, also zähle ich auch 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melancholischer Morgen, Abschied. Und Aufbruch: meine große Tochter zu treffen, bei ihr zu sein für eine Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Abend werden wir Murmeltier essen, in der Katze.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>kurtage</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-03T07:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6023397/">
    <title>Frost. 21 = 22. Kurtag 21</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6023397/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;516&quot; alt=&quot;frost&quot; width=&quot;405&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/frost.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel und Reif. An den Zweigen kann man sehen, woher der Wind weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen Früh werden die drei Wochen voll sein, drei mal sieben Tage, einundzwanzig mal Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Schlaf. Jeden Dienstag frische Bettwäsche (also auch heute ...), drei Mal die Woche frische Handtücher, alles nach Plan, nicht nach Bedarf. In der Versicherungsbestätigung aber stand zu lesen: 22 Tage. Danach wurde auch der Selbstbehalt berechnet - 22 mal sieben Euro. Wundersame Tagesvermehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was heute noch geschah - die letzte Gymnastik, die letzte Fangopackung, die letzte Massage - war von leiser Melancholie durchzogen; das Nebelwetter half mit. Doch die Aufmerksamkeit ist schon auf das fokussiert, was künftig wieder zu tun ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für morgen Früh ist Schneefall angesagt - mit Schnee bin ich eingezogen, mit Schnee zieh ich wieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;	&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=hBKnxqByoU4&quot;&gt;Winterlied&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>kurtage</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-02T15:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6022030/">
    <title>Mohnzelten und verliebte Centauren. Kurtag 20.</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6022030/</link>
    <description>Heute fuhr ich in die richtige Richtung, die Waldviertler Highlands strahlten unter blauem Himmel, während weiter nördlich und östlich der Nebel dicht hängen blieb. Skurrilitäten zuhauf auf der Strecke, westwärts ziehend,	&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Aa44xQOdHMI&amp;feature=related&quot;&gt;oh show me!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;323&quot; alt=&quot;wisky&quot; width=&quot;430&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/wisky.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Alteisenshow der Sonderklasse fand ich dann in der Gegend von Lohn; die einzelnen Figuren tragen auch Namen, wie  die &lt;i&gt;Verliebten Centauren&lt;/i&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;430&quot; alt=&quot;verliebte-centauren&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/verliebte-centauren.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wollt ich nur die bestellten  &lt;a href=&quot;http://www.tiscover.com/at/images/ACC/133/ACC131133at/kollage_mohnzelten.jpg&quot;&gt;Mohnzelten &lt;/a&gt;abholen, im Gasthof Seidl in Pretrobruck. Aber ich bin dann auch gleich zum Essen geblieben; seit der Sohn kocht, sagte der Tiroler Freund im Waldviertler Exil, sei es nun durchaus beachtenswert. Feinstes Lammbeuscherl, und die Mohnzelten machen sie da nicht mit &quot;Eapfitoag&quot;, sondern mit einem geschmeidigeren, saftigeren Sauerrahm-Mürbteig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zwei begann sich der Nebel schon wieder zu senken, und nach und nach legte sich eine vorbildlich allerheilige Atmosphäre über die Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;323&quot; alt=&quot;allerheilig&quot; width=&quot;430&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/allerheilig.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>kurtage</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-01T18:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6020891/">
    <title>Steillagen. Sohnsinn. Kurtag 19.</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6020891/</link>
    <description>Vom Nebel in die Sonne tauchen wollte ich, doch weit gefehlt. Was da und dort im Hochland schon zu blinzeln begann, ward just ab Lichtenau wieder zum konstanten Trüb. Irgendwo hinter Albrechtsberg aber färbten die rostroten Buchen in den steilen Serpentinen das Gemüt, je tiefer ich gelangte, umso höher stieg der graue Himmel, und das Wegstück entlang der Krems war ohnehin ein einziges Herbstidyll. Und plötzlich waren da die ersten Weingärten - so schmal kann das Tal gar nicht sein, dass sich nicht eine kleine Steillage ausgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Senftenberg kehrte ich beim 	&lt;a href=&quot;http://www.weingutnigl.at/re/re.asp?lang=de&quot;&gt;Nigl &lt;/a&gt;ein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/senftenberg.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;86&quot; alt=&quot;senftenberg&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;center&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ConAlma/images/senftenberg.jpg&apos;,430,371);return false;&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/senftenberg_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu schmecken, was der neue Koch, der zuvor im mondäneren Kloster Und gewesen war, hier im sauberen Gasthausambiente so serviert. Doch statt ganz ruhig und für mich eine kleine fünfgängige Kursünde zu begehen, nahm just am Nebentisch das schlechte Gewissen in Person eines Weingutbesitzers Platz, dem ich noch einen Text schulde. Und so gab&apos;s statt Konzentration aufs Menü allerlei Wachauer Intimitäten zu belauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem (An)Ruf eines Freundes folgend, fuhr ich statt wieder oben über die Dörfer unten über Krems durch die Wachau - wie ein Geschenk schien sie mir in diesem herbstlichen Kleid, deren Schönheit ich nicht nur seh, sondern auch versteh. Der 	&lt;a href=&quot;http://www.veyder.malberg.at/&quot;&gt;Freund&lt;/a&gt; nahm mich mit, die mühseligen Trockenmauer-Arbeiten an einer Brache zu begutachten -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/spitzer-graben.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;spitzer-graben&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;center&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ConAlma/images/spitzer-graben.jpg&apos;,430,323);return false;&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/spitzer-graben_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf gut 400 m, hoch über dem Spitzer Graben, wird hier in steiler Südlage ein wunderbarer Rieslinggarten entstehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es Zeit wurde, zurückzukehren ins rigide Kurleben zum frühen Abendtisch, senkten sich die Nebel schon wieder auf Augenhöhe und verstärkten das frühe Dunkel. Zwei ganze Tage noch, dann ist auch dieses Interims-Daheim gewesen. &lt;i&gt;Bist in der Stmk oder daheim?&lt;/i&gt; fragte ich via facebook den Sohn; &lt;i&gt;dahoam in da stmk&lt;/i&gt; war seine Antwort. Und es sei &lt;cite&gt;ned essentiell, dassd kimmst&lt;/cite&gt;, ließ er mich wissen - fürs Essentielle musste er die sonst konsequente Dialektschreibweise verlassen, das ließ mich schmunzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schau noch ein bisserl Rheingold auf 3sat, dann gönn ich mir essentiellen Schlaf.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>kurtage</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-31T18:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6020102/">
    <title>Bauer sucht Frau. Wiesensfeld. Kurtag 18.</title>
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    <description>Dichter Nebel, Minusgrade. Ich liege auf dem Bauch, höchst unbequem den Kopf von einer Kinnrolle gestützt, auf Schulter- und Lendenwirbelsäule sind feuchte Schwämme gelegt, durch die der Strom wie Ameisengetrippel oder Brennnesselgefächel in die Haut dringt. Ich belausche das Gespräch in der Nebenkoje: ein junger Bauer, möglicherweise Mühlviertel, erzählt von seinen sportlichen Radtouren durch das hiesige Gelände, immer wieder bei Bauern hier anhaltend, über die Bedingungen, die sich so ähneln, sprechend. Zu wenig Ertrag für die Mühsal, die kleine Einheiten hervorzubringen imstande sind. Und: keine Frauen. Die jungen Bauern finden keine Frau mehr, die bereit sei, das karge Leben auf sich zu nehmen. Einer in seinem Dorf hat nun, mit 50, die Hoffnung aufgegeben, baut den Hof zu Appartments um, verpachtet die Felder. Dabei, sagt der in der Koje nebenan, sei es doch so ein gutes Leben, weil: zwei Wochen Urlaub gäbe es ja mittlerweile, wo er mit seiner Frau (ja, er hat eine) wegfahren könne; der Maschinenring kümmere sich indessen um alles. Und diese Selbstbestimmtheit - kein Fremder, Anderer bestimme, was zu tun sei. Dass das nicht gesen würde? Aber villeicht ändere sich ja etwas, jetzt, mit der Arbeitslosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wäre es ein Stichwort gewesen, machen sich meine Gedanken selbständig, eine utopische Vision ersteht vor meinen Augen: Scharen von Männern und Frauen, aus Fabriken und Industrien entlassen, strömen ins Land, verdingen sich auf den einsame Höfen als Knechte und Mägde und entdecken in der Arbeit mit dem Boden und was darauf wächst einen neuen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern war es auch kalt gewesen, 3° - während daheim, beim Kind, beim Geliebten, der Herbst bei 15° freundlich ruht. Ich habe einen alten Freund besucht, der dabei ist, Tirol zu verlassen, sich ein Haus in jener Waldviertler Ortschaft baut, in der er seit 20 Jahren nicht nur im Sommer irgendwie schon daheim ist. &lt;cite&gt;&quot;Die Bauern da san ma beim A... liaba ois  de Provinzstädtler dahoam&quot;&lt;/cite&gt; sagt er, und: &lt;cite&gt;&quot;Sterbm mechad i dort ned!&quot;&lt;/cite&gt; Ich kann&apos;s ihm nicht verdenken; als &lt;i&gt;Zuagroaste&lt;/i&gt; hab ich ohnehin einen distanzierten Blick auf meine  mehr Schlaf- als Wohnstadt, bleibe immer irgendwie Fremde. Es seien gerade die Menschen, diese Bauern hier, die ihm diese Entscheidung so leicht gemacht haben, und erst in zweiter Linie die Landschaft, der Ort selbst. Der Zusammenhalt, die Verständigung in diesem Dorf scheint exemplarisch zu sein, es gäbe keine Streitigkeiten wie zum Beispiel gleich in der Nachbarortschaft, wo sie sogar gegeneinander prozessieren; es gibt keine Ausgrenzung, es sei denn, einer betriebe sie selber. Und so hat er, der Grafiker und kunstaffine Mensch (daheim hat er lange Jahre eine Galerie geleitet), gemeinsam mit der Dorfchronisten sogar ein Buch über 	&lt;a href=&quot;http://www.dorf-stadterneuerung.at/content.php?pageId=870&amp;detail=94&amp;highlight=&quot;&gt;&quot;sein Dorf&quot;&lt;/a&gt; herausgebracht: jedes Haus mit seiner Geschichte und seinen jetzigen Bewohnern portraitiert. Das nächste Buch ist auch schon im Entstehen, eine Wanderung entlang des Kamp, durch die Jahreszeiten, und wird in der 	&lt;a href=&quot;http://www.bibliothekderprovinz.at/&quot;&gt;Bibliothek der Provinz&lt;/a&gt; erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg leuchtete in meinen Rücken das Abendrot, verlieh den Wäldern einen wie aus ihnen selbst kommenden Schein. Und bereits um 17 Uhr -1° in Traunstein. Die irische Folkband später am Abend, deren Auftritt im dortigen Kurhaus zu besuchen mich Tischnachbarn überredet hatten, war eine lächerlich-peinliche Demonstration an Delettantismus ohne musikantisches Fundament - vor allem beim selbstdarstellerischen Bandleader. Die junge Geigerin hingegen war gut ;-)</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>kurtage</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/6017368/">
    <title>Masse und Muße. Kurtag 17.</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/6017368/</link>
    <description>Das Kurhaus, das mir zugeteilt worden war, ist auch auf Diabetes spezialisiert. Damit steigt der Anteil an Gästen mit gewissen körperlichen Disproportionen beträchtlich. Es ist schon erstaunlich, zu welchen Auswüchsen ein menschlicher Körper geraten kann, wie sich Fett über Fett schichten und Haut sich ausdehnen kann. Das Auseinanderfließen mancher Leiber wird nur durch die Kleidung notdürftig verhindert. Eine Fettschürze, die fast bis zum Knie fällt, und ein Hals, dessen Umfang den meiner Oberschenkel bei weitem übersteigt, entstellt eine an sich noch junge Frau bis zur Monströsität; der kleine Sohn, der schon Anzeichen von Übergewicht erkennen lässt, und der neben seiner Frau geradezu dürr erscheindende Mann begleiten sie. Dank ihrer familiären Begleitung muss sie nicht im Speisesaal mit allen anderen essen, sondern hat einen Tisch im Hotelrestaurant-Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen solchen hat auch die Justizministerin, die allerdings körperlich wohlgeraten ist, nur auf eine Woche Auszeit ins Waldviertel kam. Und das ständige Erkannt- und Begrüßtwerden mit dem ihr eigenen strahlenden Lächeln quittiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fehlen zum Glück eklatante Beschwerden, und so hat mein Aufenthalt hier eher den Charakter eines Urlaubs unter strenger Aufsicht. So streng, dass die Verspätung von 5 Minuten (im Ruheraum verträumt habend und noch dringend die Toilette aufsuchen müssend) beim Heilmoor den Termin verunmöglichte. Ersatzlos gestrichen, sogar ohne Verwarnung. Eine zusätzliche Mußestunde nun, in der ich die mitgebrachte Arbeit, wohlverstaut im Schränkchen, nicht mal mehr andenke: Kur ist Kur. Und mir höchstens den Kopf über diesen Satz zerbreche, den ich im Rahmen des Österreichbild-Schwerpunktes im wochenendlichen Standard gefunden habe:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Nie hätte ein Österreicher das Lineal erfinden können.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Jürgen Laederach&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das nicht ein bissl Widerspruch 	&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1256255776602/Interkulturelles-Lost-in-Translation&quot;&gt;hierzu?&lt;/a&gt;</description>
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