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    <title>ConAlma (Soulfood.  Eat Drink Man Woman.) : Rubrik:geschichten von gestern</title>
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    <description>Soulfood.  Eat Drink Man Woman.</description>
    <dc:publisher>ConAlma</dc:publisher>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:date>2008-07-05T10:59:25Z</dc:date>
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    <title>ConAlma</title>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5037874/">
    <title>ricordi</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;ricordi-venezia&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/ricordi-venezia.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Venezia, t&apos;abbiamo finalmente mangiato!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Unpassender Wein: Chassagne-Montrachet 2003 Jean-Marc Pillot&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://conalma.twoday.net/topics/geschichten+von+gestern&quot;&gt;geschichten von gestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-03T21:48:00Z</dc:date>
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    <title>Unfreiwillige Fanzone</title>
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    <description>Da entweich ich für einen Abend dem fanzonenahen Arbeitsplatz und finde meinen &lt;a href=&quot;http://www.der-pavillon.at/content/view/3/4/lang,de/&quot;&gt;Lieblingsperser&lt;/a&gt; hinter Absperrgittern! Seitenschauplatz nur, wie sich herausstellte, doch der Ausgleich in letzter Sekunde ließ plötzlich trommelndes, tanzendes Leben auf dem Platz vorm Theater entstehen. Der nächtliche &lt;a href=&quot;http://youtube.com/watch?v=l-IP_matbYo&amp;feature=related&quot;&gt;REX &lt;/a&gt;dann absolute Fanzone: rotweißrote Gesichter, rhythmisches Tröten und ein Staccato an schlechten Witzen. Zwischendrin die flapsige Anmerkung eines sich besonders durch turnendes Muskelspiel hervortuenden Jugendlichen zur persönlichen Lebensgeschichte: &lt;i&gt;&quot;Vor drei Jahren ham sich die Mama und Papa scheiden lassen, und heut ruaft die Muata an und sogt, dass sie wieda g&apos;heirat hat. I war eh ned zur Hochzeit gangan.&quot;&lt;/i&gt;, woraufhin er sich wieder nahtlos in seichte Frauenfeindlichkeit stürzt, Witze am Fließband, aber das kurze Glitzern im Aug hab ich gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim gemeinsamen Aussteigen hat er sich entschuldigt, für die vielen schlechten Witze, &quot;mia worn hoid so drüba wengan oans oans&quot;. Er hatte ein hübsches, besonders sorgfältig bemaltes Gesicht.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://conalma.twoday.net/topics/geschichten+von+gestern&quot;&gt;geschichten von gestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-13T14:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/4972628/">
    <title>Stadt im Fieber</title>
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    <description>Montag Früh hat sich der zur Verstärkung geholte Koch aufgehängt. Bittere Tränen verschleiern den Kollegen den Tag. Über der Stadt lastet noch immer die schwüle Hitze einer langen Woche, mag nicht aus den Innenräumen weichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nahende dreiwöchige Ausnahmezustand manifestiert sich in erhöhtem Verkehrs- und Passagieraufkommen. Jeder fünfte Kleinwagen gebärdet sich als Staatskarrosse - Fähnlein im Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zentrale hat eine Beraterfirma das Sagen übernommen. Gewohnte Abläufe sind unterbrochen, der Druck erhöht sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau auf der Steinbank vor den öffentlichen Toiletten ist akkurat frisiert, gar geschminkt, das Gesicht jedoch aufgedunsener denn je, die Augen nur mehr schmale Schlitze. &lt;i&gt;&quot;Du Sau!&quot;&lt;/i&gt; brüllt sie mit brüchiger Stimme in die stehende Abendstickigkeit, &lt;i&gt;&quot;du Sau, du bist so deppat!&quot;&lt;/i&gt;. Der Mann  hockt, das Gesicht abgewandt, reaktionslos neben ihr. Das Frühlingslächeln scheint ihnen vergangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach dichten Tagen nächtens hereingebrochene Regen kling, als träten die Flüsse über die Ufer.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://conalma.twoday.net/topics/geschichten+von+gestern&quot;&gt;geschichten von gestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-05T05:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/4951197/">
    <title>Das erste Eierschwammerl der Saison</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/4951197/</link>
    <description>... kam aus Rumänien, war klein und knackig und Teil eines Gesamten aus Mariasteiner Lachsforelle mit Flusskrebsen in feinem Gemüsesud mit Artischocken und wildem Spargel; das Gericht selbst wiederum Teil eines gesamten &lt;a href=&quot;http://www.schindlhaus.com/&quot;&gt;Überraschungsmenüs&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nebentisch wurde lautstark die Überflüssigkeit der Flusskrebse angemerkt, aber es gab auch um den Wein eine ständige Diskussion - hätten sie doch nur auf jenen anderen Teil der Karte geblickt, wo wir unseren 1996 Haut Batailley (zu einem höchst attraktiven Preis) gefunden haben, &lt;i&gt;erotisch&lt;/i&gt; sagt der Hirsch und bekommt seine Nase nicht mehr aus dem Glas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch waren sie höchst unterhaltsam, die von nebenan, der musikalische Mastermind und der unerbittlichenFinancier von Erl, oft uneins in Entscheidungsfragen, und doch wieder im gemeinsamen Trinken sich verlierend, mit lautstarker Unterstützung der Geldgeber-Gattin; zum Schicksal des abhanden gekommenen Lieblingswirtes meinte der Mastro nur: &lt;i&gt;Der kommt scho wieder, der Otto, bald!&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://conalma.twoday.net/topics/geschichten+von+gestern&quot;&gt;geschichten von gestern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-26T21:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/4902479/">
    <title>Primo Maggio</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/4902479/</link>
    <description>In Salzburg fuhren die Busse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regen und kühle Luft sind für ein paar Abendsonnenblicke gewichen. Das 	&lt;a href=&quot;http://conalma.twoday.net/stories/4836708/&quot;&gt;Paar ohne Bleibe&lt;/a&gt; sitzt auf der Steinumrandung des struppigen Gebüsches. Auch gestern saßen sie da, Schulter an Schulter und doch voneinander abgewandt, der Mann und die Frau.  Der Wein ist ein anderer geworden, statt bordeauxroten Tetrapacks heimischer Provenienz (zumindest der Aufschrift nach) leuchtet schon von weit eine sonnig-gelbe Emballage mit bunter Schrift - Pineapple? Orange? Nein, einfach nur das spanische Pendant aus dem ebenso untersten Alkoholfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von weit schon schallt scharf entgegen &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Wäu i ka Ontwuat kriag fo dia!&lt;br /&gt;
Wäu&apos;st a Drecksau bist!&lt;br /&gt;
Wäu&apos;st wos im Schüd fiast ...&quot;&lt;/i&gt; &lt;b&gt;*&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
aber da bin ich schon vorbei, mir fällt der Montagmittag ein, da hatte sie alleine dagesessen, friedlich und entspannt die Gesichtszüge, ja fast freundlich, als müsse da eine nur kurz innehalten im Stadtspaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Mai vor 28 Jahren, ein erzwungener Stadtspaziergang, mit dem Gepäck für ein halbes Jahr von einem als Frauenzentrum dienenden alten Palazzo nahe der Piazza Navona bis hinauf zum Bahnhof, auf dem Weg zu einem Studienunterbrechungsjob auf unbekanntem Terrain: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rom fuhren keine Busse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;*&lt;/b&gt;  &lt;small&gt;Dank des Schriftverkehrs mit der Tochter bin ich immer geübter in der Dialekt-Transkription. Keine Gefahr von Entfremdung also, lieber Dr. Schein!&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
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    <dc:date>2008-05-01T20:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/4870903/">
    <title>Fasanenmorgen</title>
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    <description>Nach über 400 Kilometern und 182 Weinen erwache ich von einem merkwürdigen Krächzen/Krähen: ein Fasan und seinen Hennen spazieren durch den Morgentau eines sich in aufbrechender Blüte befindlichen Gartens, dahinter fließt dunkle und still der Kamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Jahresfrist war es mir wieder vergönnt, durch eine seit Kindheit vertraute Landschaft zu fahren; endlose Kirschbaumalleen in voller Blüte, Ebene und sanfte Hügel wechseln einander ab, im nordöstlichsten Eck ist kein Empfang mehr für OE1, dafür gibt&apos;s slowakische Popmusik. Rebhühner spazieren auf der Straße, die Felder sind bevölkert von Hasen, Rehen, Fasanen. Aber nicht überall ist Idylle: der Neubau der B7 schneidet sich mit meterhohen Erdanhäufungen durch die erwachende Landschaft, LKW stößt an LKW auf dem verbleibenden Rest der Fahrspur Richtung Norden, immer wieder liegen zerquetschte Hasenfelle auf dem Mittelstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das alles sind Geschichten von gestern, am Gaumen liegt noch die Erinnerung an Rote und Frührote Veltliner, Grüne sowieso, Weißburgunder, Traminer, Zweigelt, sogar Syrah, das ganze Sortenspektrum des Weinviertels bis hinunter zum Kamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Alma wird heute noch dem Hirschen auf seinem Frühjahrsritual folgen, eine Woche in den französischen Bergen hoch droben, Sonne und Schnee, eine Woche weitab von allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urlaub.</description>
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