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    <title>ConAlma (Soulfood.  Eat Drink Man Woman.) : Rubrik:geschichten von gestern</title>
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    <description>Soulfood.  Eat Drink Man Woman.</description>
    <dc:publisher>ConAlma</dc:publisher>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
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    <title>ConAlma</title>
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    <title>lightning</title>
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    <description>Feier.Abend. Hoffnungsvolles Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;rainbow&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/rainbow.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Gegenlicht, das Leuchten macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;gegenwolken&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/gegenwolken.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
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    <dc:date>2009-07-26T06:44:00Z</dc:date>
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    <title>Umkehr.</title>
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    <description>Vor einer Woche befiel mich Wehmut, weil die wachsenden Tage gezählt waren, ein Auskosten nicht mehr ausreichend möglich. Nun kürzen sie wieder, und diese Gewissheit macht mich ruhiger. Der gestrige Morgenblick in seiner nahen Schneekühle passte da gut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;336&quot; alt=&quot;nachsonnwend&quot; width=&quot;448&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/nachsonnwend.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Leutasch, 7:30&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-23T04:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5435351/">
    <title>Der Geruch von gekochter Milch</title>
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    <description>Scharlach - das war zu meinen Volksschulzeiten noch ein F&apos;all für Desinfektion, Quarantäne, Krankenhausaufenthalt in einer geschlossenen Abteilung für vier Wochen. Bei mir war&apos;s über Ostern, Scharlach-Pavillon im Wilhelminenspital, Besuch nur hinter Glas. Die alte Krankenhausarchitektur wusste ich damals nicht zu würdigen, die entwürdigende &quot;Pflege&quot; ist mir bis heute so präsent in der Erinnerung, als wär&apos;s nicht über 40 Jahre her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war ein Beispielfall, durfte mich von Studenten examinieren lassen. Und so lag ich, knapp 10jährig, auf dem Untersuchungstisch, sie schoben mir das Hemdchen hoch, unter dem ich weiter nichts trug, um den Ausschlag begutachten zu können. Und so lag ich da, hilflos, ausgesetzt, angestarrt. Und dann die Zunge: die Himbeerzunge. &lt;i&gt;Mach den Mund auf&lt;/i&gt;, sagten sie, ich schüttelte den Kopf, presste die Lippen aufeinander. Doch ich musste, und so sahen sie keine Himbeerzunge, ich hatte zuvor ein Schokolade-Osterei gegessen. Aber ich konnte das nicht als kleinen Triumph verbuchen für die Schmach der Nacktheit, ich fühlte mich so ohnmächtig und verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon um 6 Uhr morgens mussten wir ins Bad, Badewanne, danach mit nassen Haaren wieder ins Bett gesteckt. Die Putzfrau war eifrig mit lüften, als ich entlassen wurde, hatte ich fast eine Lungenentzündung. Und dann war da die Milch in der Früh, die war einmal so verkocht, dass ich danach nie mehr Milch pur trinken konnte, auch nicht kalt. Vorhin ist mir die Milch für den Kaffee übergekocht: der Geruch hat mir sofort wieder die alte Scharlachgeschichte hervorgeholt. Wär da nicht ein etwas älterer, lieber Junge gewesen, der mir manchmal am langen Esstisch gegenüber saß und ebenso wie ich am Sonntag in irgendwelchen übertragenen fremden Gewändern zur Kirche ging (das war Pflicht - eine Extra-Messe für die &quot;Aussätzigen&quot;) und dessen Anwesenheit mich zu Tapferkeit anspornte, ich hätte wohl öfter ganz still ins Kopfkissen geweint.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-09T14:29:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5426840/">
    <title>Einhundertzehn</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/5426840/</link>
    <description>Die nächtliche Autobahn liegt in Düsternis. Der Himmel hängt weit übers Mittelgebirge herunter, Sterne und Mond verkriechen sich in ihren Nebelverstecken. Aus der Eintönigkeit gedrosselter Geschwindigkeit reißt ein plötzlich über dem Kopf auftauchendes Leuchten, weiße Ziffern in rotem Kreis, &lt;i&gt;Einhundertzehn!&lt;/i&gt; ruft es in die Dunkelheit, und wenige Meter danach wieder: &lt;i&gt;Einhundertzehn!&lt;/i&gt; Und wieder ein drittes, viertes, gar fünftes Mal, wie sähe dies bei David Lynch aus? Da wüchse diese Geschwindigkeitsansage plötzlich aus der Fahrbahn heraus, käme direkt auf den Schädel zu, riesengroß, und knallte gegen die Stirn. Trotz Schwere des Beines ist der Fuß nicht in der Lage zu beschleunigen, &lt;i&gt;Hundert&lt;/i&gt; zeigt der Tacho beharrlich, ein irritierend flirrendes &lt;font face=&quot;helvetica&quot;&gt;Hosanna in Excelsis&lt;/font face&gt; ertönt aus dem Autoradio, schwebt mir mir durch die Nacht, Orgel, Stimmen, Akkordeon, mittelalterlich und doch nicht, 	&lt;a href=&quot;http://oe1.orf.at/programm/200901053101.html&quot;&gt;Zeitton&lt;/a&gt;, &lt;font face=&quot;helvetica&quot;&gt;Hosanna&lt;/font face&gt;, wie lang noch der Weg?, &lt;i&gt;Einhundertzehn&lt;/i&gt; wandert beharrlich über den Kopf hinweg, doch endlich erlöst die ungerührt in Talesmitte thronende Festung in ihrem nächtlichen Lichtgewand.</description>
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    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
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    <dc:date>2009-01-06T08:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5422115/">
    <title>Foolish Things</title>
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    <description>Freilich fielen mir Geschichten ein oder Gescheh&apos;nes zu erzählen, dass ich so früh im Jahr wie nur einst zu Schulzeiten auf der Piste war, Hasensprung und Weibermahd, Neujahrsschilauf, weil ich den Hirschen zu einem spontanten Silvesterausflug nach Lech überreden konnte, nach getaner Arbeit, ja, diese getane, zu viel getane Arbeit der letzten Wochen ist es wohl, die mich so selten an die Tastatur treibt und mich, wenn einmal davor festsitzend, weniger an die Ausformulierung der Einfälle von Unterwegs denn vielmehr an 	&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=bcEzDMZ9R8I&quot;&gt;foolish things&lt;/a&gt; &lt;small&gt;(dankenswerterweise im heutigen 	&lt;a href=&quot;http://oe1.orf.at/programm/200901035001.html&quot;&gt;Diagonal &lt;/a&gt;zu Simone de Beauvoir gehört)&lt;/small&gt; denken lässt. Nein, Neujahrsvorsätze gab es keine, es gibt nur viel zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun aber werde ich (der Dank geht an 3sat) das Schneegenuss-bedingt versäumte Neujahrskonzert nachholen, weil es offenbar Bemerkenswertes zu sehen gab - wie ist&apos;s wirklich gewesen, Musicus?</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-03T18:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5400752/">
    <title>Achtzehn: Steiß</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/5400752/</link>
    <description>Morgens um sieben ist die Welt noch dunkel. &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;(Der kürzeste Tag hüllt sich in trübes Licht, während ich dies schreibe; doch von morgen weg wendet sich wieder alles unaufhaltsam dem Wachsen zu.)&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Schneegeriesel schenkt selbst der Autobahn friedliche Weichheit, der Winterwald zu beiden Seiten ist so Gedicht. Eine Stunde  gut schenkt mir der Osteopath, Mitwisser meiner Haltung, die Wohltat seiner Hände. Seine Arme legen sich um Steiß und Schenkel, zu öffnen, wo der freie Fluß gefährdet, zu weichen, wo mit Kraft gehalten wird. Am Ende steh ich fest am Boden und vermeine doch, ganz leicht und schwerelos zu sein.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-21T12:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5390309/">
    <title>Fünfzehn: Figln</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/5390309/</link>
    <description>Sonntagsausflug mit neuem Ritual: den alten Freund des Hirschen bei einer kleinen lokalen Advent-Kunstausstellung zu besuchen. Der alte Herr, gezeichnet von seiner Unbeweglichkeit in den Beinen, hält im Rollstuhl lächelnd Hof, hat Pläne - denn wenn auch die Hände gichtig gezeichnet sind, er zwingt sich zu Disziplin, malt kleine 	&lt;a href=&quot;http://www.igler-art.at/henrich.html&quot;&gt;Aquarelle &lt;/a&gt; von Gebirgslandschaft und Stimmungen darin und möchte sich nun noch dem 	&lt;a &gt;Hölzernen Glachter &lt;/a&gt; zuwenden. Für die Gitarre reicht seine Beweglichkeit nicht mehr, aber ganz ohne Musikausübung mag er auch nicht sein. Früher, da hat er gern gesungen, lateinamerikanische Musik, die hat er von seiner Schilehrertätigkeit in den argentinischen Anden mitgebracht. Dort war er in unseren Sommern, die Winter verbrachte er in Vermont, hat eine große 	&lt;a href=&quot;http://www.cardcow.com/102753/emo-henrich-sports-skiing/&quot;&gt;Schischule &lt;/a&gt; gegründet, mit der Familie 30 Jahre ein Hotel geführt. Die ehemaligen Angestellten waren allesamt aus der Heimat, besuchen ihn auch heute noch - eben bei Gelegenheiten wie dieser Ausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er, der ursprünglich Techniker mit Bürojob gewesen war, am liebsten in der Natur unterwegs war, so abenteuerlich als möglich, erfährt man so nebenher - und dies hat sein Leben und seine Lebendigkeit grundlegend geprägt. &lt;i&gt;Die Berge haben unser Alter möglich gemacht&lt;/i&gt;, sagt ein Jugendfreund. Und inspiriert - 	private Quellen bekunden, dass er der Erfinder der Firngleiter vulgo &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Firngleiter&quot;&gt;Figl&lt;/a&gt; war - ein neuerdings wieder höchst aktuelles Gerät für Fortbewegung auf Schnee.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-15T19:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5373586/">
    <title>Fünf: Teifi</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/5373586/</link>
    <description>Vor zwei Jahren war er noch selbst im Zottelpelz unterwegs, mit einer düsteren, selbstgeschnitzten Perchtenmaske. Der auswärtige Schulbesuch aber hat den Sohn von allen Ritualen daheim entfernt, die Maske hockt schwer oben auf dem Bücherregal. Was empfindet er als daheim? frag ich mich, &lt;i&gt;sie sind keine Kinder mehr&lt;/i&gt; hat die neue Gefährtin des Kindsvaters entschieden, die Kinderzuflüchte bei ihm im Haus kurzerhand entfernt, ein Schlafzimmer draus gemacht, in dem nun nicht Kindheitserinnerungen, sondern ihr Krimskrams die Oberhand hat.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-08T12:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5373562/">
    <title>Vier: Charlotte</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/5373562/</link>
    <description>Der Geliebte hatte schon in der Früh die Zweige aus dem Garten geholt.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aber schön, dass du danach fragst.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Barbara ist ein seltener Name geworden, zu meiner Schulzeit war er noch häufiger anzutreffen. Damals liebte ich Préverts &lt;a href=&quot;http://www.feelingsurfer.net/garp/poesie/Prevert.Barbara.html&quot;&gt;Barbara&lt;/a&gt; und alles Französische. Eine falsche Französin und doch untrennbar mit dem französischen Kino verbunden ist 	&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2003/34/Rampling-Interview&quot;&gt;Charlotte&lt;/a&gt;; sie mit ihrem heutigen Gesicht wiederzusehen versöhnte mich mit der Tendenz meiner Augenlider, an den Seiten zunehmend schwer auf die Augen sich zu legen. &lt;i&gt;Welker Morgen&lt;/i&gt;, denke ich zuweilen und finde vor dem Spiegel Mutter wie Vater in meinem Gesicht.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-08T12:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5359720/">
    <title>Masturbatieareal</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/5359720/</link>
    <description>Es begann mit Quetschungen. Ich stand leicht nach vorne geneigt, in der Hüfte schräg gedreht, eine Hand zog erst an der einen, dann der anderen Brust, drückte sie nacheinander auf die Platte, ein Plastikteil presste sich mit großem Druck auf das Wenige, was mein Busen ist; das Luftanhalten für Sekunden schien Minuten zu währen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge Mann, der sich dann an mir zu schaffen machte, sprach in einer mir größtenteils unverständlichen Sprache. &lt;i&gt;Masturbatieareal&lt;/i&gt; murmelte er, während er mit dem Stab durch die glitschige Masse auf meinem Oberkörper glitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt natürlich &lt;a href=&quot;http://www.brustgesundheit.at/96.0.html&quot;&gt;Mastopathie&lt;/a&gt;, aber da ich die routinemäßige Mammographie diesmal nicht im Provinzkrankenhaus, sondern in der Landeshauptstadt hatte machen lassen, bin ich mit sonst nicht kommunizierten Details versorgt worden.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-02T01:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5188506/">
    <title>Wildes Wetter</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/5188506/</link>
    <description>Die Atmosphäre ist spannungsgeladen. Über dem Stubai leuchtet das wenige noch sichtbare Blau umso intensiver, je dichter sich schwarze Wolkenbänke über der Nordkette zusammenballen. Der sommerwarme, stürmische Wind wirkt in diesem Lichtspiel bedrohlich, als lauere unmittelbar hinter ihm der schreckliche Biß der Kälte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wildheit, ungreifbar, wirbelt sich in die abendlichen Abläufe der Stadt, die Menschen blicken fast staunend, ja, sie schauen, wo sie sonst im Alltäglichen gefangen sind. Die Waggons des ICE sind in eigenwilliges Licht getaucht, eine Erwartungshaltung ist zu verspüren, als wären alle offenen Fragen zusammengeworfen und in diesen Zug gelegt worden. &lt;i&gt;&quot;Aufgrund eines Unwetters im Raume Jenbach kann dieser Zug bis auf weiteres den Bahnhof nicht verlassen&quot;&lt;/i&gt; tönt es da plötzlich aus den Lautsprechern,&lt;i&gt; die Strecke sei unterbrochen&lt;/i&gt;, wird etwas später nachgesetzt, &lt;i&gt;ein Arbeitsteam sei dran&lt;/i&gt;, wieder etwas später, alles in brüchigem Tonfall, die Sätze mühsam zusammengestoppelt mit vielen Pausen, wo nach Formulierungen gesucht wird, so stockend vermag ich&apos;s gar nicht niederzuschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da und dort wird Nervosität laut, ich bin unter denjenigen, die in den Speisewagen wechseln, das Bordrestaurant hat gute Weine in Kleinflaschen, das weiß ich. Robert Weil Riesling, und Zeit, endlich durch die mitgeführte Weinzeitschrift zu blättern. Nach einer Stunde ein nach wie vor düsteres Bild vom Streckenzustand, weiteres Wareten auf unbestimmt, die Zuggäste beginnen miteinander zu reden. Irgendwann wird eine mögliche Zeit für die Abfahrt genannt, zweieinhalb Stunden nach der Planzeit, das nehmen die einen mit Heiterkeit, die anderen mit Resignation. &lt;i&gt;&quot;Ein Schienenersatzverkehr ist angedacht&quot;&lt;/i&gt;, aber bis wohin müsste der gehen, der Zug soll nach Wien, wie kommt eine gleichwertige Garnitur nach - sagen wir Brixlegg für die Weiterreise? Die Kellner des Speisewagens rechnen ab, machen dicht, lassen die Rollos herunter, sperren ab. &lt;i&gt;Sie verlassen das sinkende Schiff!&quot;&lt;/i&gt; ruft einer; ein anderer beginnt zu telefonieren, er habe ein Auto, sagt er, &lt;i&gt;Sie sind auch aus K.?, ich nehme Sie mit!&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  Fahrgemeinschaft der Not, vier Fremde, die aber jemanden kennen, der wieder den einen oder die andere kennt, und so wird die Fahrt durch die mittlerweile wieder ruhige Nacht zu einer ausgelassenen Kurzweil, der Linguist und Rhetorikforscher liefert den interessantesten Beitrag: irgendwie kommt das Gespräch auf Afrika, auf die vielen nachkolonialen Staaten und ihre schwierigen Grenzziehungen, um die Unruhen geht es, die Bürgerkriege und die Geldflüsse. Und so kommen wir auch zu den so lange Zeit grassierenden Mails mit Verführung zur Geldanlage; er habe sie zu sammeln begonnen, sagt der Linguist, einige Hundert kamen so zusammen, und er habe die Systematik dahinter untersucht. Auf drei Motive sei er gestoßen: die Habgier-Masche, die mit dem Mitleid und die religiöse Tour. Immer wieder ähnliche Satzbausteine, neu zusammengesetzt, einmal muss jemandem die Kontrolle entglitten sein, da berichtete eine Frau von ihrer bevorstehenden Prostataoperation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte diesen Abend nicht anders haben mögen. Daheim fand ich in der Post eine Einladung zur 		&lt;a href=&quot;http://www.residenzgalerie.at/&quot;&gt;Sünde&lt;/a&gt; in durchdachter Aufmachung: durchs halbtransparente Kuvert sah man nur das Wort &lt;i&gt;Sünde&lt;/i&gt; und eine rote Samtschleife. Verführerisch und: Terminkollision.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-13T10:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5165550/">
    <title>Überflüssiger Firlefanz</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/5165550/</link>
    <description>...doch im Augenblick des Sehens unverzichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;336&quot; alt=&quot;firlefanz2&quot; width=&quot;403&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/firlefanz2.jpg&quot; /&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/5037874/">
    <title>ricordi</title>
    <link>http://conalma.twoday.net/stories/5037874/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;ricordi-venezia&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ConAlma/images/ricordi-venezia.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Venezia, t&apos;abbiamo finalmente mangiato!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Unpassender Wein: Chassagne-Montrachet 2003 Jean-Marc Pillot&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://conalma.twoday.net/stories/4991422/">
    <title>Unfreiwillige Fanzone</title>
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    <description>Da entweich ich für einen Abend dem fanzonenahen Arbeitsplatz und finde meinen &lt;a href=&quot;http://www.der-pavillon.at/content/view/3/4/lang,de/&quot;&gt;Lieblingsperser&lt;/a&gt; hinter Absperrgittern! Seitenschauplatz nur, wie sich herausstellte, doch der Ausgleich in letzter Sekunde ließ plötzlich trommelndes, tanzendes Leben auf dem Platz vorm Theater entstehen. Der nächtliche &lt;a href=&quot;http://youtube.com/watch?v=l-IP_matbYo&amp;feature=related&quot;&gt;REX &lt;/a&gt;dann absolute Fanzone: rotweißrote Gesichter, rhythmisches Tröten und ein Staccato an schlechten Witzen. Zwischendrin die flapsige Anmerkung eines sich besonders durch turnendes Muskelspiel hervortuenden Jugendlichen zur persönlichen Lebensgeschichte: &lt;i&gt;&quot;Vor drei Jahren ham sich die Mama und Papa scheiden lassen, und heut ruaft die Muata an und sogt, dass sie wieda g&apos;heirat hat. I war eh ned zur Hochzeit gangan.&quot;&lt;/i&gt;, woraufhin er sich wieder nahtlos in seichte Frauenfeindlichkeit stürzt, Witze am Fließband, aber das kurze Glitzern im Aug hab ich gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim gemeinsamen Aussteigen hat er sich entschuldigt, für die vielen schlechten Witze, &quot;mia worn hoid so drüba wengan oans oans&quot;. Er hatte ein hübsches, besonders sorgfältig bemaltes Gesicht.</description>
    <dc:creator>ConAlma</dc:creator>
    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ConAlma</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-13T14:24:00Z</dc:date>
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    <title>Stadt im Fieber</title>
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    <description>Montag Früh hat sich der zur Verstärkung geholte Koch aufgehängt. Bittere Tränen verschleiern den Kollegen den Tag. Über der Stadt lastet noch immer die schwüle Hitze einer langen Woche, mag nicht aus den Innenräumen weichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nahende dreiwöchige Ausnahmezustand manifestiert sich in erhöhtem Verkehrs- und Passagieraufkommen. Jeder fünfte Kleinwagen gebärdet sich als Staatskarrosse - Fähnlein im Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zentrale hat eine Beraterfirma das Sagen übernommen. Gewohnte Abläufe sind unterbrochen, der Druck erhöht sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau auf der Steinbank vor den öffentlichen Toiletten ist akkurat frisiert, gar geschminkt, das Gesicht jedoch aufgedunsener denn je, die Augen nur mehr schmale Schlitze. &lt;i&gt;&quot;Du Sau!&quot;&lt;/i&gt; brüllt sie mit brüchiger Stimme in die stehende Abendstickigkeit, &lt;i&gt;&quot;du Sau, du bist so deppat!&quot;&lt;/i&gt;. Der Mann  hockt, das Gesicht abgewandt, reaktionslos neben ihr. Das Frühlingslächeln scheint ihnen vergangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach dichten Tagen nächtens hereingebrochene Regen kling, als träten die Flüsse über die Ufer.</description>
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    <dc:subject>geschichten von gestern</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-05T05:26:00Z</dc:date>
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