blogweise

Sonntag, 1. März 2009

Fastenzeit

Worauf würden Sie verzichten? fragt das lokale Gratisblatt die Passanten.

Aufs Bloggen hätte mir einfallen können, aber das ist ja kein Verzicht, sondern Bereicherung.

Freitag, 9. Januar 2009

An den Rändern der Peripherie

Ein nächtliches Bewerbungsschreiben hat einen augenscheinlichen Pleonasmus ans Tageslicht befördert - oder ist's Tautologie? Redundant jedenfalls.

Doch wie immer bei -schein-, er trügt. Denn ich malte mir das Bild einer Peripherie, also einem irgendwie geformten Rand von etwas, die ja auch wo enden muss: und solcherart bedarf sie dann wirklich eines Randes. Genau auf diesem Rand geht herr schneck spazieren, mit vielen anderen, zeichnend mit Zeichen aller Art.

Was jenseits dieses Randes sei? Sicher nicht nichts. Vielleicht stößt einfach der Rand einer anderen Peripherie dran!

Dienstag, 16. September 2008

Alma buchen

Bis wesentliche Änderungen zu mir dringen, vergeht meist einiges an Zeit. Die ungeliebte Steuererklärungs-Tätigkeit heute ließ mich ein bissl stöbern, z.B. auf der twoday-Startseite, wo ich das mit den Werbebannern erstmals so recht zur Kenntnis nahm. Und gleich überprüfte mittels google-Suche: bei David Ramirer stand eine Single-Börse über seinem letzten Eintrag, bei mir selbst wurde dankenswerterweise auf die Möglichkeit von Hotelbuchungen in Alma verwiesen - eine Entdeckung, sag ich Ihnen!

Montag, 1. September 2008

Sad Songs

Befindlichkeiten andernorts machen mich nachdenken:

Wie kommt's, dass gerade für Traurigkeitszustände aller Art Songs der Popmusik besser greifen als noch so vertraute, melancholisch-schmelzende Klänge der (sehr unzureichend so definierten) E-Musik? Mahler-Lieder, Richard Strauss, Schubert-Kammermusik - was immer mir da einfiele, nichts scheint mir geeignet, jene fundamental in die Eingeweide dringende Aufwühlung zu bebildern, zu transportieren, als (sorgsam gewählte) Popsongs. Ein alter Johnny Cash zum Beispiel, ja!

Vielleicht hat ein profunderer Kenner der Materie hier eine Antwort. Mehr Erdung?

Montag, 11. August 2008

dank einem

Dank Einem
für dieses Gedicht
es trifft
alle Wiederbegegnungen
wie gestern
eine war

Sonntag, 13. Juli 2008

tea time favour

Einem Bitte mag ich gerne folgen, zumal die gegenwärtige Coolness förderlich für Heiteres Raten ist.

Ich höre gerade...
…das Schütteln von Spraydosen im Künstlergarten


Vielleicht sollte ich...

...öfter planlos sein.

Ich liebe...

...das selige Lächeln meines Sohnes im Schlaf.

Meine besten Freunde sind...

...mit Sicherheit keine Hunde!

Mein/e Ex...
…sind ein buntes Universum.

Ich verstehe nicht...
...warum ich das hier tue.

Ich habe keinen Respekt vor...
...gewaltsamer Dummheit.

Ich hasse...
...was ist das?

Mein Nickname...
...kam in einem von Sünde und Laster geprägten Ambiente zustande.

Liebe ist...
...the air that I need!


Irgendwo ist irgendjemand...

...und dann noch der und die und die und der ...

Ich werde immer...
...Bloss keine Ewigkeitsvorsätze!

Ewigkeit ist wie...
…Da weiß Frau Katiza besser Bescheid.


Was ich niemals verlieren möchte, ist...

...die Einsicht, dass alles auch anders sein könnte.

Mittwoch, 16. April 2008

Nötigung

Aus purer Liebe tu ich, was ich sonst nicht mag - mit Vorbehalt jedoch:

1. Setze einen Link zu der Person, welche dir das Stöckchen zugeworfen hat.
Mock turtle

2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.

StöckchenspenderIn verlinken, 6 Macken nennen und 6 potentielle StöckchennehmerInnen verlinken

3. Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.

Eins. Die meisten Geschichten entstehen unterwegs, wenn ich sie nicht festhalten kann.
Zwei. Wenn ich ankomme, habe ich meist keine Möglichkeit, sofort ans Werk zu gehen. Die Wichtigkeit der Geschichten verliert sich später in Müdigkeit, die Erinnerung an sie verblasst.
Drei. Tägliche Geschichten auf täglichen Fahrten - welcher Erzählschatz wäre dies!
Vier. Ich erwache fast jeden Tag zwischen fünf und sieben Uhr. Ich stehe selten später auf.
Fünf. Um sieben Uhr richte ich die Schlujause für meine Tochter, damit sie zumindest einmal am Tag das Gefühl hat, die Mutter kümmere sich um sie.
Sechs. Wenn ich Wein zum Verkosten im Mund habe, spucke ich nicht mehr unbedingt. Die Herren Polizisten in ihrem Versteck an der B7 gestern hätten möglicherweise ihre Freude gehabt.


4. Stöckchen weitergeben
Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu!

Dienstag, 26. Februar 2008

Blog S Talking

Blogs dienen unter anderem auch dazu, sich selbst zu verfolgen, sich selbst auf die Schliche zu kommen, seiner selbst habhaft zu werden.

Dass aber ein Blog in besessenes Fahrwasser kommen kann, nahm mir, als ich es erkannte, doch den Atem. Über einen Kommentar war ich darauf gestoßen: Layout nahezu ident, jeder Eintrag ein Foto mit Text, wie die Vorlage. Die Betitelung nur eine minimale Änderung. Verfremdungen bekannter Bilder, Texte mit privaten Details, Bezugnahmen auf irgendwann einmal bereits gelesenen, reichlich Versatzstücke aus dem Leben eines von fern bekannten Menschen: was sich da über Wochen als Dokumentation einer innigen, anregenden Liebesgeschichte liest (die, wäre sie wahr, von Herzen vergönnt sei!), bekommt bei genauerem Betrachten Brüche - erotische Deutlichkeiten passen nicht zum gespeicherten Bild des Miterwähnten, es fehlen die Kommentare des üblichen Umfelds. Nach einer kurzen Irritation - Alter Ego? - eine ebenso kurze Rückfrage und die erschreckende Erklärung:

Stalking, massiv, seit längerer Zeit, nun auch Form genommen in einer Blogkopie, als wär's das Eigene; Benützung einmal veröffentlichter Bilder, als seien sie der Autorin zugehörig, Spiel mit Preisgaben im Netz, kunstvoll und kunstfertig gestaltet, sodass das unbefangene Lesen nicht nur Anziehung generiert, sondern auch den Schluss auf tatsächlich Geschehendes zulässt.

Armselig, wer durch die Einverleibung eines anderen die eigene Daseinsberechtigung ableiten glaubt zu müssen.

Samstag, 29. Dezember 2007

Winning Angel

Engerle nannten mich die Eltern, als ich ihnen noch allein zu Gefallen zu sein versuchte. Doch bald schon purzelten drei weitere solcher Wesen in die Welt, in solch kurzen Abständen, dass es mit der himmlischen Ruh' wohl aus gewesen ist. Und als sich ein Fünftes mit Respektabstand dazugesellte, waren Vater und Mutter schon weit voneinander entfernt.

Mir verschieben sich indes die Jahre und Zusammenhänge zunehmend, wähne mich inmitten meiner Kinder oft Schwester, während ich den Geschwister mütterlich begegne.

Nicht vorenthalten möchte ich Ihnen die Tatsache, plötzlich ausgezeichnete Engelmacherin zu sein:

autoengel-klein

Dieser gewinnende Schutzengel begegnete mir am Heiligen Abend.

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Cronopien-Blog

Für ein Jedes gibt es ein Blog, nicht nur für Iche.

Sie sind

Du bist nicht angemeldet.

Sie lesen:

Beiträge zu meiner real virtuality

sehsucht

parte-pirat

Was gibt es Neues?

erziehung war auch nicht...
erziehung war auch nicht der richtige ausdruck... ich...
profiler1 - 2009-11-07 21:13
Ganz normale Erziehung...
Ganz normale Erziehung - das Seltsame ist wohl die...
ConAlma - 2009-11-07 20:08
loose leaves music
Dr. Schein hat mir da was herübergeweht mit seinem...
ConAlma - 2009-11-07 20:06
der menschheit wäre...
der menschheit wäre viel erspart geblieben, wenn...
profiler1 - 2009-11-07 15:01
Wurzelkreuz
Zefix halleluja ... luja sog i Das Kreuz sei die...
ConAlma - 2009-11-07 07:41
Mein Kommentar ist doch...
Mein Kommentar ist doch länger ausgefallen als...
steppenhund - 2009-11-06 10:13
AUDItorium, MAXimiert.
Stürme der Begeisterung und solche der Entrüstung...
ConAlma - 2009-11-06 07:04
Nein - aber wir aßen...
Nein - aber wir aßen Murmeltierragout in der...
ConAlma - 2009-11-04 22:01

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Zuletzt aktualisiert: 2009-11-07 21:13

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