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Samstag, 5. Dezember 2009

Fensterl 5.

saurer-karpfen



Machen's doch einen Ausflug in den alten Schüttkasten, auch wenn's grad keinen Sauren Karpfen gibt!

Freitag, 4. Dezember 2009

Fensterl 4

burrata



Burrata. Privat. Ein gelungenes Fest, bevor die Krise zuschlug.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Fensterl 3

grammelknoedel


Grammelknödel beim Donauwirt.

Fensterl 2

Auster-mit-Sauerkrautperlen

Auster mit Sauerkrautperlen. Galaauftritt eines Deutschen beim Österreichischen Weinsalon.

Vierhändig. Argerich.

Martha Argerich. Und vierhändig. Welcher emotionale Konnex sich da auftut, weiß eigentlich nur einer. Jedoch: der Geliebte hatte im vergangenen Jahr meine Enttäuschung bei der Absage von Argerich registriert, und so überraschte er mich heute mit einer Fahrt nach München - nicht ahnend, wie sehr auch er von der Kraft der Pianistin beeindruckt sein würde.

Sie trat gemeinsam mit dem jungen Alexander Mogilevsky auf, begann mit Schuberts Rondo D951 zu vier Händen - wie aus einem Guss spielten die beiden neben- und miteinander, ein stetes Ineinandergleiten, ein sanfter Auftakt. Doch dann, an zwei Klavieren, Prokofieff, Konzertsuite aus dem Ballett "Aschenbrödel". Ein unglaublich intensives Stück, das bis zur letzten Note die Spannung hält, immer wechselnd zwischen verhaltenen, leisen Passagen, heftigen Ausbrüchen, die wieder in scheinbar fröhliches Walzerwiegen kippen - wir waren gleichermaßen beeindruckt.

Tschaikowskys "Nussknacker"-Suite nach der Pause konnte nach diesem Stück nur hübsch, fast zu gefällig wirken, und auch die Suite Nr. 2 von Rachmaninoff blieb mit reichlich Süße weit hinter dem Eindruck zurück, den Prokofieff hinterlassen hatte - die Bearbeitung für Klavier zu 4 Händen ist Martha Argerich gewidmet.

Es war allerdings auch ein besonderes Vergnügen, dieses Pianistenpaar zu beobachten: er in einem seidig glänzenden, chinesisch wirkenden und viel zu lose sitzendem Anzug, mit dicken schwarzen Haarlocken, mit einigem Pathos spielend, und sie, schlichtes schwarzes langes Kleid, die mittlerweile grauen Haare lang und offen tragend; immer Hand in Hand die Bühne betretend und wieder verlassend, nach zwei tiefen Verbeugungen zum Applaus eines rasch enthusiasmierten Publikums sofort in ein Zwiegespräch fallend, als wäre da gar kein Zuschauerraum, wie zwei Schulkinder, die nach dem Unterricht gleich ins vertrauliche Schwätzen fallen.

Und nach Fußgetrampel und Standing Ovations noch eine kurze Zugabe, ein Walzer - von wem, das hätt ich gern geraten, erinnerte mich mit Lächeln an vergangene Musikratespiele - Brahms, versuchte die Dame am U-Bahnsteig, die aus dem Allgäu angereist war des Konzertes wegen; ich wusst es nicht zu sagen.


Marthas Hände

Dienstag, 1. Dezember 2009

Fensterln. 1

Die einen legen ein Jahr zu, die anderen zählen die Tage. Die Tochter hat sich einen sexiest men-Adventkalender zugelegt, ich werd Sie - mangels Schreibzeit - mit den sexiest oder vielmehr most delicious dishes dieses Jahres beglücken.

Heute: Schnecken à la Saluti:

saluti-schnecken

Sonntag, 22. November 2009

Novembersee

hechtsee

Ein Tag fern von Trübnis. Im Wald legen sich die Fäden eines späten Altweibersommers übers Gesicht - 90 Minuten bergauf und rundum schaffen klare walking mind.

Samstag, 21. November 2009

November entlang des Weges

Lärchen und Birken harren im letzten Gold, geben Nadeln und Blätter sanftmütig frei. Drei Pappeln aber trotzen noch mit schmutzigem Grün gegen die Tage, während Zugvögel ein scharfes V in den trüben Himmel zeichnen. Und die weißen Bergspitzen kratzen an tiefen Wolken, dem Himmel ein blaues Lächeln zu entlocken.

(Eines anderen Tages Abend:)

Das letzte Licht des Tages legte rosenfarbene Ruhe über die Stadt.

rosenabend

Und als es dunkler wurde, hing plötzlich die Mondsichel groß und schwer über der Straße, zum Greifen nah. Sesselebene, sagte das Ortsschild, da war der Mond schon längst hinter den steilen Bergwänden in den Westen gerutscht, und ich versuchte mir vorzustellen, wie eine Ebene aus Sesseln aussähe.

Nachts, auf dem Balkon, stand Orion ebenso vor mir wie daheim, und doch hatte sich der Süden verschoben.

Sonntag, 15. November 2009

Ballkönigin

Ballkönigin ist sie nicht geworden, da hatte ein anderes Mädel die spendierfreudigere (und vielleicht auch größere) Familie mit. Aber sie war Organisatorin, Moderatorin, Choreographin der Mitternachtseinlage des eigenen Maturaballs gewesen und dann auch noch diejenige, die am frühen Vormittag (gemeinsam mit Mama und Papa, die dem gipsbearmten Kind selbstverständlich halfen) die letzten Überbleibsel und Hinterlassenschaften des nächtlichen Chaos beseitigte: also irgendwie doch Ballkönigin.

ballkoenigin


Und weil das Kind so viel zu tun hatte, gibt es kein einziges gestelltes Prä-Ball-Foto

Donnerstag, 12. November 2009

Who's that girl?

Niemals war ich älter als heute.

me




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Fensterl 5.
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ConAlma - 2009-12-05 07:19
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seesternrea - 2009-12-04 12:35
Oh ja, ich glaube, das...
Oh ja, ich glaube, das Bild zuordnen zu können....das...
katiza - 2009-12-04 09:02
Fensterl 4
Burrata. Privat. Ein gelungenes Fest, bevor die...
ConAlma - 2009-12-04 08:50
Es wird nur gefensterlt,...
Es wird nur gefensterlt, was auch gut war! ;-)
ConAlma - 2009-12-04 08:49
also diese form von fensterln,...
also diese form von fensterln, der kann ich ziemlich...
profiler1 - 2009-12-03 09:02
Fensterl 3
Grammelknödel beim Donauwirt.
ConAlma - 2009-12-02 22:02
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Ich halte schon meine Augen offen, ob nächstes...
steppenhund - 2009-12-02 12:58

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Zuletzt aktualisiert: 2009-12-05 07:19

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