Dreams come true

Das muss nicht unbedingt angenehm sein. Wie lebt ein Mann mit einem Urteil, das ihm zu einem hohen Prozentsatz die Fertigstellung ihm wesentlich seiender Aufgaben unmöglich macht?
walhalladada - 2007-04-01 21:26

Das muss aber auch nicht zwangsläufig unangenehm sein...
Ich empfinde es geradezu als gern gesehene Entlastung,
wenn die Fertigstellung von mir als wesentlich empfundener Aufgaben ihren Kern verliert, also das Wesentliche...
Was hier im vermeintlich Unabdingbaren sich sedimentiert, ist in der Regel viel beliebiger, als man denkt...
(Aber das ist wiederholt ins Blau kommentiert).

ConAlma - 2007-04-03 09:05

into the blue

Wenn's nur so leicht wär mit dem Beliebigen! Aber ein Mann, der seine Arbeit für sein Leben nimmt und angesichts eines ärztlichen Verdikts ein möglicherweise bald extrem eingeschränktes Leben haben wird, das ihm die Arbeit vielleicht unmöglich macht - der kann dem Unabdingbaren nicht aus und meint, sein Wesentliches und damit sein Leben zu verlieren.
dfw - 2007-04-03 13:45

Unabdingbar?

Ich habe es schon erlebt, durch ein Verdikt anderer Art.

Leben ist Veränderung.
Wesentliches wird Gewohnheit. Das Loslassen des vorher Wesentlichen hat durch eine tief empfundene neue Sinnstiftung die entstandene Leere mit Sinn ausgefüllt.Mit anderem Wesentlichen.

Alles Wesentliche läßt sich einschränken, erweitern, verändern, ersetzen, vernichten.

Das Leben aber ist.
Sinn-voll. Ich gab ihm neuen Sinn, und damit neues Wesentliches.

Die Hoffnung stirbt nie. Und so auch nicht der Sinn des Lebens. Leben ist etwas ganz besonderes. Unbegreifbar, unbeschreibbar. Aber er-lebbar. Sinn-voll. Mit neuem Wesentlichen.

Es war keine leichte Heausforderung. Ich habe sie gemeistert.

Es war und ist wunder-voll. Das Leben und mein Wesentliches.

kubse - 2007-04-04 01:24

da les ich dann, ...

...dass es auch nicht so kommen hätte können, wäre nicht der Tiefpunkt erreicht worden. Und denke an die Chancen, die wir alle bekommen, in den schweren Prüfungen, den Gewichten, die von Anfang an für jeden von uns bestimmt zu sein scheinen. Und an die vielen Menschen, die diese Chancen nicht wahrnehmen, die die Lasten abzuschütteln versuchen und zunehmend verzweifeln. Oder sich und ihr Schicksal zuschütten mit anderem, aber das Schicksal lässt sich nicht verschütten. Auch nicht mit Arbeit.

Und irgendwann kommt der Punkt, wo du dich im Spiegel sehen MUSST. Dich und das Leben, das du so geführt hast, als hättest du es mit Arbeit zuschütten können.
dfw - 2007-05-06 21:18

Meine Bitten werden für ihn sein - meine Gedanken bei ihnen...in den nächsten Tagen.

May your dreams come true.
And mine.
And ours. From all of us.
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