lei

"lei lei" tönt in Kärnten der Fasching, und das "lei losn" (≅"nur lassen") klingt zwar kärntnerisch, ist aber eine durchaus gesamtösterreichisch gedachte wie getane Redewendung.
Im alltäglichen Geschlechterverhältnis bin ich aber für keinerlei "lei losn" zu haben, halte es vielmehr mit Marlene Streeruwitz, die auf die Frage, wie man als Frau am besten alt wird, so geantwortet hat: Als Feministin, das ist die beste Lösung. Weil einem keine wertende Sinneinheit den Rückblick auf das eigene Leben verstellt. Das ist Glück, zurückschauen zu können ohne "Hätte ich doch ...", "Wäre ich doch ..." und zu wissen, welche Wege man gewählt hat, auf welchen Wegen man getaumelt ist, was gelungen ist und was nicht. Das zu wissen ist ein unglaubliches Glück.

Heute ist Internationaler Frauentag UND Faschingsdienstag: ein guter Tag, zur Frisörin zu gehen und mir eine Herrenfrisur schneiden zu lassen :)



Bei der Suche nach einer Untermalung zu "lei losn" fand ich diesen aufmüpfigen Kärntner Blog
nömix - 2011-03-08 08:27

“Brot und Hosen“ ;)

walhalladada - 2011-03-08 20:11

Sehr schön!
steppenhund - 2011-03-08 08:36

"Das ist Glück, zurückschauen zu können ohne "Hätte ich doch ...", "Wäre ich doch ..." und zu wissen, welche Wege man gewählt hat, auf welchen Wegen man getaumelt ist, was gelungen ist und was nicht."
Ohne den Frauen darauf das Recht absprechen zu wollen, muss ich im Sinne der Gleichberechtigung doch anmerken, dass die Männer es genauso als Glück ansehen müssen, wenn ihnen das gelingt.
Auch wenn den Männern weniger Stolpersteine in den Lebensweg gelegt werden, sind es die wenigsten, die eine solche Haltung von sich behaupten können.

datja - 2011-03-08 11:13

oh ja!

danke für diesen beitrag.
ein mosaiksteinchen, das ich gerade sehr gut brauchen kann.
:)

rinpotsche - 2011-03-08 20:33

Glück gehabt!

diefrogg - 2011-03-08 21:57

Merkwürdiger Gedanke!

Gerade der Feminismus hat uns doch eine Reihe neuer Wahlmöglichkeiten eröffnet. Umso eher gibt es doch dann regrets und derlei mehr. Ich finde, der Feminismus hat uns Frauen überhaupt erst die Möglichkeit gegeben zu scheitern.

steppenhund - 2011-03-09 09:48

Naja. Noch schlimmer als Scheitern ist Scheitern, ohne es selbst zu bemerken.
Wenn Mütter ihre eigene Prägung unhinterfragt ihren Töchtern weitergeben.
Na, generell alles, was so ein bisschen bei Alice Miller beschrieben ist.
Das Problem des Feminismus ist halt das, dass er erst zeigt, warum es zum Feminismus kommt. Frauen sind in den meisten Fällen ihres Geschlechtes Feind. Sie würden oft Männer den Frauen vorziehen. (Lässt sich beobachten.)
Das Problem könnte man mit meiner Patentlösung schon in den Griff bekommen.
Frauen auf einen Kontinent, Männer auf einen anderen. Und bei allen anderen Kontinenten geben wir der Natur Raum, um sich wieder zu erholen...
404 - 2011-03-09 10:42

Auf jeden Fall.

Und HEUTE ist alles schon vorbei!

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