Wein-Donnerstag: Chenin Blanc
Wer sich mit Wein befasst, über das üblicherweise gerne gepflegte Maß eines "ich trinke, also bin ich" hinaus, dem geschehen ständige önophile Weltreisen, erzählt ein jeder Wein doch die Geschichte seiner Herkunft, eines Landstriches, eines Bodens, eines Klimas, und auch die Geschichte eines Winzers. Oder einer Produktionsform, dann aber verblasst die Landschaft.
Ich ziehe die landschaftsbezogenen Weine vor, die, wenn Glas um Glas die Fähigkeit zum Lesen und Verstehen erarbeitet wird, wenn die mögliche Auskunft auch endlich, oft noch nur in Teilen, ankommt, so viel mitzuteilen haben.
An jedem ersten Donnerstag im Monat habe ich das Vergnügen, im gediegenen Schachtnerhof im Tiroler Unterland an einer themenbezogenen Verkostung teilnehmen zu können, die auch (zumindest in heimischen Verkaufsstätten) weniger präsente Regionen des Weinbaus zur Kenntnis zu bringen geeignet ist. Im April war es etwa das Valtellina, vergangene Woche die Loire.
Und da ist, wie schon der mehr als gustiöse Beitrag des unverzichtbaren Arthur Landwein auch im Feinschmecker so signifikant mitteilt, unbedingt dem Chenin blanc Augen- und Gaumenmerk zu schenken, was denn, vergangenen Donnerstag, auch sehr vorbildhaft geschah.
Und ich kann die Attribuierung von Sensibilität und Mächtigkeit nur bestätigen; wir bekamen aber auch ausnehmend eindrucksvolle Beispiele kredenzt:
1996 AC Vouvray Le Mont Première Trie Moelleux von Huet: betörendes Spiel von Säure und leichtem Restzucker sowie von Frische und Reife - da muss ich doch mal bei Herrn Quendler in Wien vorbeischauen!
2000 AC Quarts de Chaume Chateau Pierre-Bise von Papin-Chevalier: Beispiel eines edelsüßen Chenin Blanc, Pumpernickel, Honig, Malz und Blüten, beeindruckende Süße-Säure-Balance; wie sich das anschmiegt und cremig gleitet! - es muss ja nicht immer was Süßes vom Neusiedlersee sein, oder?
1992 AC Savennières Coulée de Serrant von Nicolas Joly : diese beeindruckende Verbindung von Reife (leichte Sherrytöne) und gleichzeitig kecker Frische, einer nicht ermüdeten Jugendlichkeit am Gaumen - mehr davon!
Ich ziehe die landschaftsbezogenen Weine vor, die, wenn Glas um Glas die Fähigkeit zum Lesen und Verstehen erarbeitet wird, wenn die mögliche Auskunft auch endlich, oft noch nur in Teilen, ankommt, so viel mitzuteilen haben.
An jedem ersten Donnerstag im Monat habe ich das Vergnügen, im gediegenen Schachtnerhof im Tiroler Unterland an einer themenbezogenen Verkostung teilnehmen zu können, die auch (zumindest in heimischen Verkaufsstätten) weniger präsente Regionen des Weinbaus zur Kenntnis zu bringen geeignet ist. Im April war es etwa das Valtellina, vergangene Woche die Loire.
Und da ist, wie schon der mehr als gustiöse Beitrag des unverzichtbaren Arthur Landwein auch im Feinschmecker so signifikant mitteilt, unbedingt dem Chenin blanc Augen- und Gaumenmerk zu schenken, was denn, vergangenen Donnerstag, auch sehr vorbildhaft geschah.
Und ich kann die Attribuierung von Sensibilität und Mächtigkeit nur bestätigen; wir bekamen aber auch ausnehmend eindrucksvolle Beispiele kredenzt:
1996 AC Vouvray Le Mont Première Trie Moelleux von Huet: betörendes Spiel von Säure und leichtem Restzucker sowie von Frische und Reife - da muss ich doch mal bei Herrn Quendler in Wien vorbeischauen!
2000 AC Quarts de Chaume Chateau Pierre-Bise von Papin-Chevalier: Beispiel eines edelsüßen Chenin Blanc, Pumpernickel, Honig, Malz und Blüten, beeindruckende Süße-Säure-Balance; wie sich das anschmiegt und cremig gleitet! - es muss ja nicht immer was Süßes vom Neusiedlersee sein, oder?
1992 AC Savennières Coulée de Serrant von Nicolas Joly : diese beeindruckende Verbindung von Reife (leichte Sherrytöne) und gleichzeitig kecker Frische, einer nicht ermüdeten Jugendlichkeit am Gaumen - mehr davon!
ConAlma - 2006-05-10 11:48