Samstag, 6. März 2010

ausquartiert

15 cm Neuschnee seit heute früh auf der Terrasse. Es sind wieder Bueroschlaftage, der Bub ist daheim. Nun sitzt er gar mit Freunden drüben, da waer kein freier Platz für die Mutter. Zumal ich mich der Tochter verpflichtet hab: ihr Buch zu lesen, und morgen mit ihr die Praesentation vorzubereiten. Also Buerolehnstuhl, komfortabel in Leder, Wein hab ich auch, Kuehlung im Schnee, das Radio plaetschert, und seit 3 Tagen hab ich den Pc nicht mehr hochgefahren, macht jetzt alles das Handy.

Joseph Zoderer, Dauerhaftes Morgenrot
Aichinger, Sauvignon Blanc
Samuel Barber, Vanessa

Mittwoch, 3. März 2010

Club 2

... zur Frauenfrage.
Wer redt? A Mann!

(jedenfalls immer wenn ich hinschau)

Langsamer Tag

Der Zug fuhr schon mit zehnminuetiger Verspaetung in den Bahnhof ein. Begründung: keine. Und blieb dann noch zwei Mal auf offener Strecke stehen, bei der halben Streckendistanz war bereits die eigentlich vorgesehene Amkunftszeit erreicht. Wozu also nahm ich den frühen Zug? Um an der Tastatur des neuen Phones zu üben? Nach und nach klart der Himmel auf, blau-gold, und was im Tal als schwerer Regen fiel, hat in den Hoehen wieder frisches Weiss über Wald und Stein gelegt.



35 min Verspaetung. Defekt der Sicherungsanlage Schwaz. Wir sind eben erst in Jenbach.

Sonntag, 28. Februar 2010

Sünde wider den Tag

Föhn, 16° mindestens, zeitweise sonnig.

Ich schiebe und verschiebe, was zu tun wäre.
Dilettiere bei der Synchronisation meines neuen uuuuh-Phone, das noch immer nicht all das tut, was ich gern hätte.
Und ich bade in Selbstmitleid, trage seit Wochen die 28 Jahre vor mir her, anstatt sie einfach nicht zu sehen, wie der Hirsch es tut.
Dann war ich, anstatt durch den Wald zu laufen, im Kino, am hellichten Tag, auf Empfehlung, und wurde nicht unbedingt positiv an mich gemahnt. Zwar nicht up in the air, aber on train, oder sonstwie around, bloß nicht in einem Zuhause, und am liebsten nur ein kleines Köfferchen besitzen, wie ich es selbst da erwähnte, im Kreis der Stellverteter, dabei wüsst ich nicht mal, was sich darin befände, Stifte vielleicht, und Papier, doch was sonst, was nicht Ballast wäre?

Den Wecker für fünf Uhr morgens gestellt. Da pfeifen schon längst die Vögel.

wo sie ruhen

friedhof

Einer der schönsten Friedhöfe, die ich kenne - der in Frau Katizas Schneedorf.

Montag, 22. Februar 2010

crimson

crimson edge las ich unlängst in einer Weinbeschreibung, und da fielen mir die wieder ein.


Nicht alles verarbeitet, was heute anstand, aber den Tag doch mit Anstand rumgebracht: neue Telefonverträge erledigt, längst fälligen Text abgeliefert, und morgend- wie abendliches Vogelgezwitscher, das sich seit Lichtmeß immer mehr intensiviert, lässt in der Frühjahrmüdigkeit auch Platz für Hoffnung.

Weak Week

frau-hitt


Frau Hitt, schau oba!

Sonntag, 21. Februar 2010

T.A.O.

Von der Erde zum Himmel: was ein Klebefehler ausmachen kann:

terraO

Donnerstag, 18. Februar 2010

Stürme

Der Föhnsturm hat den Narrensturm vertrieben, auch die letzten Girlandenschnipsel wird er noch verblasen haben.

schnipsel

Rundum wehen auch andere Stürme, Herzensstürme, und selbst wenn's nur ein Lüfterl ist, bewegt es doch und trägt die Wortschnipsel um die Gedankengebäude.

Isabella war zuvor sehr schön.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Salzkruste

Es gibt erst Austern, ich bringe Roséchampagner. Und dann - dreh dich um, schau nicht - Wolfsbarsch in der Salzkruste. So eine Kruste umgibt auch uns, immer wieder, denk ich mir, nur stundenweise ist sie leicht zu brechen, doch dann fügt sie sich plötzlich wieder zusammen, so schade, denn was sich drunter verbirgt, schmeckte so gut!

salzmantel

Dieser Fisch so frisch ist gar!

Montag, 15. Februar 2010

geil ... baasd

Gespräch am Ausstieg kurz vorm Endbahnhof:

Seavas, griaßdi!
Mia soitn amoi was ausmachn!
Baasd, gemma essen?
Baasd, zum Running Wok, des is geil!
Baasd, oda zum Mexikaner, is a geil!
Jo, baasd. Mach ma uns amoi was aus.
jo, baasd
Baasd, seavas, pfiatdi!

junger Mann, junge Frau, etwa 25

Eine Stunde zuvor, das Aufstehen um sechs Uhr fällt selbst nach Lichtmeß noch schwer, ein Nachschlummern im Zug ist willkommen. Plötzlich eine Durchsage: Aufgrund der jüngsten Fahrplanänderung ist es für Sie zu erheblichen Veränderungen in ihrem täglichen Ablauf gekommen, Sie mussten ihre gewohnten Fahrtzeiten abändern, das tut uns Leid. Und so möchten wir uns mit einem kleine süßen Gruß dafür bedanken, dass Sie uns trotzdem treu geblieben sind. Und dann spazieren Zugführer und Schaffner durch die Wägen und verteiln Schokolade. Tiroler Edle, um genau zu sein, den Tiroler Edlen, Sonderedition zum Andreas-Hofer-Jahr. Die größte Freude hatten sichtlich die beiden ÖBB-Beamten, die mit diesem bisschen Geben aus ihrer gewohnten Rolle schlüpfen konnten.

Nach einem langen Tag und abendlicher Verkostungsmoderation bei den Weinbrüdern erschöpfter Vorschlummer im Zug, und wieder eine überraschende Durchsage, kurz vorm letzten Halt, in lupenreinem Unterländer Dialekt von der Lokführerin gesprochen: So, Leitln, tuat's enk pfiatn, i winsch enk no an schen Faschingsausklang!

Baasd.

zerplatzte-traeume

Und die Kleinstadt, in dieser Rosenmontagsnacht, um 23:45, ausgestorben.

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ulovesexdoll - 2018-12-13 06:51
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Wow, ich mag das Licht und die Anzüge! Vokalmusik ist...
karrri - 2014-06-24 12:18
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uferlos - 2011-10-08 00:28
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lasst mir noch ein bissl zeit. vielleicht gibt es ein...
ConAlma - 2011-10-07 11:40
Was gab's denn so wichtiges...
Was gab's denn so wichtiges anderswo?
rinpotsche - 2011-10-07 00:37
!
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books and more - 2011-10-07 00:30
sang und klanglos :-(
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profiler1 - 2011-10-06 21:55
Erwischt... und Sie fehlen...
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katiza - 2011-10-06 10:34

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