Mannersdorf an der March
Sieben Seiten hab ich geschrieben über Mannersdorf Umgebung und den Wein, locker hätten es 10 oder noch mehr sein können, die Schwierigkeit liegt immer in der Beschränkung. Jetzt brennen mir die Augen. Irgendwann soll es eine Kurzfassung geben, eine im Netz lesbare, schon allein für tastatour von traubing. Aber wenigstens den Anfang schenk ich Ihnen heute:
Der sich vom Westen aus nähernde Mensch vermutet gerne, dass der Wein von Wien aus links hinauf weiß und rechts hinunter rot sei – darüber hinaus aber nichts mehr wäre, kein Österreich mehr und schon gar kein Wein. Umso verblüffter wird er sein, wenn er entdeckt, dass weder Welt noch Weinberge hinter Wien ein Ende finden, im Gegenteil, nach der scheinbaren Endlosigkeit des Marchfeldes mit Gemüsefeldern, Starkstromleitungen und in immer gleichen Gewerbegebieten endenden Straßendörfern plötzlich sanfte Erhebungen mit akkuraten Rebzeilen von ganz anderen Aktivitäten berichten. Gleichzeitig tauchen aber auch die Baumkronen der Marchauen auf, der Horizont geht plötzlich nicht mehr gegen unendlich, sondern stößt an die Kleinen Karpaten: hier gab es tatsächlich vor nicht allzulanger Zeit ein Ende, und heute noch liegt eine verwaiste Abgeschiedenheit über der Gegend.
Der sich vom Westen aus nähernde Mensch vermutet gerne, dass der Wein von Wien aus links hinauf weiß und rechts hinunter rot sei – darüber hinaus aber nichts mehr wäre, kein Österreich mehr und schon gar kein Wein. Umso verblüffter wird er sein, wenn er entdeckt, dass weder Welt noch Weinberge hinter Wien ein Ende finden, im Gegenteil, nach der scheinbaren Endlosigkeit des Marchfeldes mit Gemüsefeldern, Starkstromleitungen und in immer gleichen Gewerbegebieten endenden Straßendörfern plötzlich sanfte Erhebungen mit akkuraten Rebzeilen von ganz anderen Aktivitäten berichten. Gleichzeitig tauchen aber auch die Baumkronen der Marchauen auf, der Horizont geht plötzlich nicht mehr gegen unendlich, sondern stößt an die Kleinen Karpaten: hier gab es tatsächlich vor nicht allzulanger Zeit ein Ende, und heute noch liegt eine verwaiste Abgeschiedenheit über der Gegend.
ConAlma - 2007-01-15 18:59
so empathisch ....