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Welch Glück, ein Mannsbild zu sein

Diese Worte sang Genia Kühnmeier heute vormittag so beherzt und überzeugend aus weiblicher Brust, dass ich Goethes Text aus Egmont gleich als Anreiz nahm für künftige Jobüberlegungen. Ist doch eine meiner USPs neben der weiblichen Gastgeberinnenqualität auch jene bereits schon einmal firmenseitig angesprochene, nämlich der Mann im Team zu sein.


Die Trommel gerühret,
Das Pfeifchen gespielt!
Mein Liebster gewaffnet
Dem Haufen befiehlt,
Die Lanze hoch führet,
Die Leute regieret.

Wie klopft mir das Herz! Wie wallt mir das Blut!
O hätt' ich ein Wämslein Und Hosen und Hut!
Ich folgt' ihm zum Thor 'naus mit muthigem Schritt,
Ging' durch die Provinzen, ging' überall mit.

Die Feinde schon weichen,
Wir schiessen da drein;
Welch' Glück sondergleichen,
Ein Mannsbild zu sein!
twoblog - 2007-08-29 15:07

Ja, ja, der Goethe, der Säufer!

katiza - 2007-08-29 18:21

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ConAlma - 2007-08-30 19:13

Weibsbild

Wenn ich der Diskussion hier trauen darf, so bringe ich neben den überstrapazierten USPs auch noch die Qualifikation der einschlägigen Gelassenheit mit, die mich für die nicht angestrebte, sondern vielmehr zu Füßen gelegte Position zusätzlich tauglich macht. Und so sing ich, frei nach Goethe, lieber: Welch Glück sondergleichen, ein Weibsbild zu sein!

wvs - 2007-08-31 02:06

Da wünsche ich Ihnen, ....

daß Sie sich zu gegebener Zeit - hoffentlich gut - daran erinnern, wie es war, als Sie "unten" und wer anders "oben" stand/-en ....
Natürlich wünsche ich Ihnen vor allem für die neue Position viel Glück und nette Mitarbeiter - manchmal sind deren Vorschläge näher am Kunden, näher am Produkt und daher mindestens als Alternative zu betrachten ....
ConAlma - 2007-08-31 08:57

Danke für den wohlmeinenden Rat. Mein "Problem": ich war nie "unten". Kam immer von quer, und werde auch quer bleiben. Sometimes quite queer too.
wvs - 2007-08-31 19:23

So wörtlich muß es ja auch nicht verstanden werden - in jedem Bereich lernt man doch aus verschiedener Perspektive zu beobachten und daraus Schlüsse zu ziehen:
Es war vielmehr ein Plädoyer gegen "Vorgesetztenallwissenheit" - denn dadurch, daß man führt ist man bestimmt noch nicht in der Lage ALLES besser zu können, zu wissen oder zu entscheiden ....

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