wein und weib
Dem liebenden Mann kam plötzlich in den Sinn, er müsse eine Liste mit allen Übereinstimmungs-Abweichungen anlegen. Und das nur, weil ich zu den Rindsrouladen Erdäpfelpüree vorgeschlagen hab und in seiner Familie Reis Tradition ist. Dabei ess ich eh nicht mit ... Ja und so fiel mir auf, dass ich überall, wo es not tut, als Lieblingsgericht Erdäpfelpüree angebe, also behaupten könnte, Ich bin Kartoffel, so wie es grad Mode ist, Wir sind Klimt oder Wir sind Mozart zu sagen, aber Ich bin Kartoffel hat ja schon was Würdevolles! Erdapfel wäre natürlich österreichischer, aber noch fühl ich mich hinrichend weiblich, und ins Neutrum -apferl mag ich mich schon gar nicht begeben!
Von den Nichtübereinstimmungen kamen wir dann zum Wein, weil der liebende Mann meinte, ich käme ja wirklich ganz gut mit wenig aus, mit kargem Boden sozusagen wie die hochwertigsten Rebstöcke. Da muss ich ihm beipflichten, allzu fette, fruchtbare Böden bewirken bei mir nur ein haltloses Wuchern und Ummichtreiben, da geht die Konzentration verloren und die Substanz. Im Lauf der Zeit.
Tja, ist schon lustig mit den Analogien zum Wein ...
Von den Nichtübereinstimmungen kamen wir dann zum Wein, weil der liebende Mann meinte, ich käme ja wirklich ganz gut mit wenig aus, mit kargem Boden sozusagen wie die hochwertigsten Rebstöcke. Da muss ich ihm beipflichten, allzu fette, fruchtbare Böden bewirken bei mir nur ein haltloses Wuchern und Ummichtreiben, da geht die Konzentration verloren und die Substanz. Im Lauf der Zeit.
Tja, ist schon lustig mit den Analogien zum Wein ...
ConAlma - 2006-01-28 16:24