Samstag, 28. Januar 2006

wein und weib

Dem liebenden Mann kam plötzlich in den Sinn, er müsse eine Liste mit allen Übereinstimmungs-Abweichungen anlegen. Und das nur, weil ich zu den Rindsrouladen Erdäpfelpüree vorgeschlagen hab und in seiner Familie Reis Tradition ist. Dabei ess ich eh nicht mit ... Ja und so fiel mir auf, dass ich überall, wo es not tut, als Lieblingsgericht Erdäpfelpüree angebe, also behaupten könnte, Ich bin Kartoffel, so wie es grad Mode ist, Wir sind Klimt oder Wir sind Mozart zu sagen, aber Ich bin Kartoffel hat ja schon was Würdevolles! Erdapfel wäre natürlich österreichischer, aber noch fühl ich mich hinrichend weiblich, und ins Neutrum -apferl mag ich mich schon gar nicht begeben!

Von den Nichtübereinstimmungen kamen wir dann zum Wein, weil der liebende Mann meinte, ich käme ja wirklich ganz gut mit wenig aus, mit kargem Boden sozusagen wie die hochwertigsten Rebstöcke. Da muss ich ihm beipflichten, allzu fette, fruchtbare Böden bewirken bei mir nur ein haltloses Wuchern und Ummichtreiben, da geht die Konzentration verloren und die Substanz. Im Lauf der Zeit.

Tja, ist schon lustig mit den Analogien zum Wein ...

Lang-Finger

Dem Mozart war also gestern kein Entkommen. Das rief wohl auch die Knigge-Frage der werten Frau Araxe hervor. Nach reichlich Bildschirm-Arbeit mit OE1-Begleitung wollte ich mir's noch wohlig sein lassen mit anderem Bildschirm-Geflimmer, und so stieß ich unweigerlich auf Lang-Lang.

Nun ist ja dieser irgendwie putzig auftretende Chinese, umkreischt wie weiland die Beatles (und heute, wie war das noch, Tokio Hotel?) und darob abschirmungsbedürftig, zumindest in der Heimat, in seinem springinkerlhaften Wesen für ein Mozartgeburtstagsgrußkonzertliveauspeking rein aspektemäßig schon die Idealbesetzung -

aber dann: die Finger! am liebsten hätt ich nur seine Hände gesehen, ständig in Großaufnahme, diese Finger, die fast nicht von den Tasten zu kommen scheinen, flach. langgestreckt, eilig und innehaltend, von Pianisten sollte man immer nur die Finger sehen können, statt dessen plagt einen die Fernsehregie mit verzückt geworfenen Köpfen, fuchtelnden Dirigenten, lümmelnden Zuhörern, ...
und ich will doch nur meine Lang-Finger!

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