Donnerstag, 10. März 2011

coincidenza napoletana

um einen tisch. slowfood, präsentation neuer arche-produkte, in ein kleines menü verwoben. ritueller austausch von visitenkarten. ah, costiera amalfitana, und kunstverein, associazione „l‘arte di“; bewahrerin der kunst ihres mannes, in italienischer begleitung. ich lasse mich zurückgleiten in ein leben vor 30 jahren, winter auf procida, erzähle auf italienisch, napoli, c‘era quel amico, galerista - „pepe morra?“ schießt die frage unmittelbar heraus, aber ja, bestätige ich, nein wie nur!, und deshalb auch nitsch, und kubelka, cibulka. die namen purzeln, gleiches umfeld zu ähnlicher zeit, vielleicht einmal ganz gleichzeitig in prinzendorf gewesen, aber meine neapeljahre sind lang vorbei, die regelmäßigen reisen dahin haben aufgehört. von der fondazione weiß ich aber, auch vom museo, aber dass er nun wein macht, der pepe, oben auf san martino, mitten in der stadt, das wusste ich nicht. und jetzt ist die sehnsucht nach diesem neapel wieder da, das ich damals zu meiner stadt gemacht hatte. che coincidenza, sagt sie, davvero.

meer

Eine Stunde später als gewohnt am Schreibtisch, ein Traum hielt mich gefangen. Ich saß in einer Kuhle auf dem Boden, und als ich den Kopf wendete, sah ich, dass hinter mir der Strand war und wieder dahinter das Meer. Ein merkwürdiges Licht ließ alles, was nah war, leuchten, nein gleißen; fast weiß der Sand, Verwerfungen in Gruben und Hügeln, Kinder und Badende, und das Wasser gekräuselt, weiße Krönchen auf dunkelblauen Wellen. Der Horizont vom Blaugrau in noch Dunkleres gehend, aber davor diese Sonnenhelle, die freilich nicht in die Tiefen zu dringen vermochte. Und ganz am Horizont doch ein Lichtfenster, darin ein Schiff gefangen, doch ehe ich die Kamera aus der Tasche gekramt hatte, hatte sich das helle Licht in grimmendes Rot gewandelt. Und die Wolken auf dem stillen Grau, das sich zu meiner Rechten dehnte, sahen aus wie Eisschollen, die da verloren trieben.

Dienstag, 8. März 2011

lei

"lei lei" tönt in Kärnten der Fasching, und das "lei losn" (≅"nur lassen") klingt zwar kärntnerisch, ist aber eine durchaus gesamtösterreichisch gedachte wie getane Redewendung.
Im alltäglichen Geschlechterverhältnis bin ich aber für keinerlei "lei losn" zu haben, halte es vielmehr mit Marlene Streeruwitz, die auf die Frage, wie man als Frau am besten alt wird, so geantwortet hat: Als Feministin, das ist die beste Lösung. Weil einem keine wertende Sinneinheit den Rückblick auf das eigene Leben verstellt. Das ist Glück, zurückschauen zu können ohne "Hätte ich doch ...", "Wäre ich doch ..." und zu wissen, welche Wege man gewählt hat, auf welchen Wegen man getaumelt ist, was gelungen ist und was nicht. Das zu wissen ist ein unglaubliches Glück.

Heute ist Internationaler Frauentag UND Faschingsdienstag: ein guter Tag, zur Frisörin zu gehen und mir eine Herrenfrisur schneiden zu lassen :)



Bei der Suche nach einer Untermalung zu "lei losn" fand ich diesen aufmüpfigen Kärntner Blog

Montag, 7. März 2011

Gefährt für schneck

zen


Die Geschichte dazu erzähl ich später.

Sonntag, 6. März 2011

Ziegen in Dubai

Ein Hotelzimmer. Versuchtes Ausruhen nach langem Recherche-Flanieren. Und da, auf FB, ein Hilferuf. Fotos urgently needed in Dubai. Der Ziegenzüchter und Käseproduzent, den ich vor kurzem erst besucht habe, muss überraschend an einem Vortrag zu Bio-Landwirtschaft teilnehmen und möchte seine möglicherweise nicht ganz so eloquente speech bebildern. Was sag ich Ihnen - Fotos am notebook, skype auch installiert - und ab die Bilder nach Dubai. Nur zum Ausruhen kam ich nicht. Aber die Freude über die Problemlosigkeit der Kommunikationsmöglichkeiten beschwingte mich ausreichend für einen lukullischen Abend.

platz-an-der-sonne

Donnerstag, 3. März 2011

loss of 〈online〉 identity

wie gut, dass da draußen besorgte beobachter gibt!

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locatelli me!

Samstag, 26. Februar 2011

die annehmbare konsistenz der kohlsprossen

Wald. Schüsse. Grün. Kurtag 11. Statt eines

Für ein gutes Mittagessen begebe ich mich schon direkt fragen) Dennoch komme ich im Mai bei den Zweiern, Dreiern, gar Vierern: nichts.
Ich glaube an eine solche Nachtfahrtmutter gewünscht, sagte er.
Es sei denn, man hörte Wassertropfen, die von den Anspannungen der letzten Wochen ist es zwei Tage, bis die Kohlsprossen von annehmbarer Konsistenz waren.
Mit feinen Streifen von Zucchinipüree, dunkelgrün


Dank an Frau Katiza für die Erinnerung

aound

Kochen als Kunst.

aound

Mittwoch, 23. Februar 2011

El cavaller de la rosa

Heut Abend bin ich mit dem Rosenkavalier nach Hause gefahren. Der Walzer aus der Suite macht mich jedes Mal so überdreht-glücklich, dass ich nichts als tanzen und wirbeln will und alle Marschallinnen-Tugend vergessen.

Zugegeben, Thielemann dirigiert den Strauss auch wunderbar. Aber den hab ich auf youtube mit der Suite nicht gefunden.

Montag, 21. Februar 2011

ableitungen

Frau Alma tumblrt vor sich hin .....

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ulovesexdoll - 2018-12-13 06:51
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karrri - 2014-06-24 12:18
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uferlos - 2011-10-08 00:28
lasst mir noch ein bissl...
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ConAlma - 2011-10-07 11:40
Was gab's denn so wichtiges...
Was gab's denn so wichtiges anderswo?
rinpotsche - 2011-10-07 00:37
!
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books and more - 2011-10-07 00:30
sang und klanglos :-(
sang und klanglos :-(
profiler1 - 2011-10-06 21:55
Erwischt... und Sie fehlen...
Erwischt... und Sie fehlen...
katiza - 2011-10-06 10:34

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