Montag, 7. August 2006

wo du nicht bist - ein stück übers glück

Wo ist das Glück zu finden? Können wir uns das Glück machen? Ist es immer dort, wo man gerade nicht ist?

"Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück!" tönt es bei Schubert, im Wanderer, und in Schubert-Liedern wird viel gewandert, von allerlei Fremdlingen.

Die Figuren, die am vergangenen Freitag in der Werkstattbühne in Bregenz über die karge Bühne taumelten, sprangen, tanzten, glitten, rollten, waren allesamt wandernde Fremdlinge, auf der Suche nach Gesehenwerden, nach Berührung, Berührtsein. Und wann immer sich ein Glücksmoment auftat, geriet er leicht zur Ekstase, verzerrte sich darin und entglitt. Zurück blieben Irritation, Ärger, Chaos. Nur die ganz stillen Augenblicke, die blieben bestehen, hielten an.

Nico and the Navigators heißt die Theatertruppe, die da mit enormem körperlichem Einsatz, mit wenig gesprochenem Wort, mit Satzfetzen mehr denn Dialogen oder Monologen, Sinnbilder zur Glückssuche präsentierte. Da gab es oft Erkennen, Erschrecken, aber auch viel Lachen, unfreiwillige Komik, oder auch beabsichtigte. In allen Sprachen wurde agiert, gleich zu Beginn französisch, auch englisch, flämisch, japanisch. Die meisten Szenen kippten ins Groteske, hatten etwas Zirkushaftes an sich, Absurditäten überwogen.

Dazu die Musik von Franui, dieser wunderbaren Osttiroler Tanzkapelle/Volks-Kunstmusiktruppe: mit Andreas Schett als Leiter/Komponist, mit 2 Trompeten, Posaune, Tuba, Klarinette, Geige, Bass, Hackbrett und Harfe. Melancholisch und ungestüm, tänzelnd und schmalzig spielten sie durch eine Musik zwischen Volkstradition, Schubert und Improvisation.

Am Schluss wird kräftig mit Wasser gegossen, gespuckt, geschüttet - Wasser als Lebenselement, aus dem wir neugeboren steigen?

‚,Glück ist nichts anderes als das Umfangensein, Nachbild der Geborgenheit in der Mutter. Darum kann kein Glücklicher je wissen, dass er es ist. Um das Glück zu sehen, müsste er aus ihm heraustreten: er wäre wie ein Geborener’’
Theodor W. Adorno

Rudalpe Lech: Abendessen mit Wein, Weib & Gesang

Frei nach Johann Strauss war es ein von Wein, Weib und Gesang bestimmter Abend, wobei dem Gesang (verantwortlich: Harry Prünster) weniger künstlerischer als vielmehr malerischer Hintergrundwert zukam.

Wiewohl die Kulisse der Rudalpe allein schon malerisch genug ist: auf steilem Abhang (aber welche Hänge hier sind nicht steil?) hoch über Lech gelegen, in- und auswendig aus altem Holz bestehend und doch ganz neu, 2003 war die Eröffnung. Man ging mit großer Sorgfalt an die Neuerrichtung auf historischem Platz: vier andere Almhütten leben hier drin weiter, doch hinter allen stilgetreuen Zutaten versteckt sich gebündelte Modernität. Zum einen viel Luft und Raum, nach oben offen, großzügig im Platzangebot (samt weitläufiger Terrasse). Versenkbare Zwischenwände, moderne Küche, klimatisierter Weinkeller (wohlbestückt, einiges auch an Großflaschen), Toiletten für Schifahreransturm dimensioniert und doch von gepflegter Alpineleganz. Sogar der Zigarettenautomat ist in einem Holzschränkchen versteckt. Hochlöblich: der Verzicht auf üppiges Schnitztum.

Auch die Küche weiß sich zu beschränken: im kurzen Wandersommer sowie an den wesentlicher belebteren Wintertagen wird man hier mit Lechtaler Schmankerl und hüttentauglichen Gerichten der österreichischen Küche zufriedengestellt. Da aber ein versierter Mann der elaborierten Kochkunst am Herd steht - Christoph Wagner hatte im Wiener Restaurant Bordeaux maßgeblichen Anteil an Haubenehren - darf jeweils Dienstag und Donnerstag abend aus ganzer Kreativitätskraft geschlemmt werden.

Einen Vorgeschmack auf den kommenden Winter brachte das Menü zu den Weinen der 11 Frauen im Rahmen ihrer Präsentation in Lech.

Zum Sekt von Petra Unger wurde als Küchengruß ein saftig-zartes kaltgeräuchertes Stückchen vom Schwein gereicht, auf süßlich-pikantem Gemüse - wahrlich viel versprechend.
Dann zauberte das Rosa Fischstäbchen vom Thunfisch auf Rahmgurken ein fast asiatisches Lächeln auf die Gesichter: noch roh in der Mitte, ganz leicht paniert, und vor allem die Gurken weckten Begeisterung: in langen feinen Streifen von bemerkenswerter Trockenheit, weder wasser- noch rahmtriefend, fein gewürzt mit einem Hauch rosa Pfeffer. Die Frische der Gerichtes wurde unterstützt vom Gemischten Satz 05 von Michaela Ehn, ein in diesem Jahr sehr sauvignonlastiger Wein; Birgit Braunsteins Chardonnay 05 hingegen unterstrich mehr den gewichtigen Charakter des minutiös gebackenen Thunfisches.
Weiße Tomatenschaumsuppe mit Basilikumcrostini: letztere für sich eine nette Knabberei, aber die fein geschäumte Suppe mit dem zarten Paradeisaroma kam bestens ohne sie aus. Der Grüne Veltliner Gutsreserve 05 von Ilse Maier, Geyerhof, mit seiner unaufdringlichen Eleganz und Kraft war ein charmanter Begleiter dazu.

Gespickter Zander in Kapernbutter auf Jungzwiebelpüree: die Kapernbutter war ganz in die knusprige Kruste des Fisches eingezogen, das machte jeden Bissen zu einem Vergnügen. Dazu stand die Auswahl Pannobile weiß 02 von Judith Beck, mit dem eingebundenen Holzton hervorragend zum kräftigen Fisch passend, aber auch Birgit Eichingers Riesling Heiligenstein schlug sich dank Jahrgang 2005 hervorragend. Nur das Jungzwiebelpüree litt geschmacklich an der langen Standzeit - bei 170 Gedecken, die gleichzeitig zu servieren waren, eine lässliche Kleinigkeit.

Eine herrlich knackige Angelegenheit dann das knusprige Schweinsgoderl mit Kräuter-Weißbrot-Soufflée: das dicke megaknusprige Schwartel wird allerdings für so manche Zähne eine Herausforderung gewesen sein! Ein Traum in Flaum dagegen das Kräuterknöderl (auch die euphemistische Umschreibung sei verziehen, war doch so allerhand illustre Gesellschaft versammelt) - ich habe selten eine solch betörende Konsistenz wie Aromenintensität bei schlichten Knödeln erlebt! Wenn das immer so ist ... Die Entscheidung für den passenden Wein dazu musste der persönlichen Vorliebe überlassen werden: sowohl der Veltliner Alte Reben 05 von Helma Müller-Grossmann, der hier seine ganze Intensität und Dichte ausspielen konnte, wie der Clausenberg 2002 von Rosi Schuster, eine Cabernet-Zweigelt-Cuvée voller Kraft und Eleganz, waren perfekt dazu.

Ganz in rot wurde dann der saftige rosa Lammrücken "auf Zartweizen mit Paprika" = kleine rote und gelbe gefüllte Paprika (wobei die Zartweizenfülle zu wenig Ausdruck hatte, hier wäre Markanteres vorstellbar) begleitet, mit einem noch jugendlichen terra 0 2004 von Silvia Heinrich und dem saftigen Cabernet Ungerbergen 2000 von Silvia Prieler.
Auf den Flügeln der Morgenröte, mit diesem poetischen Namen kam dann zuletzt der Ruster Ausbruch 04 von Heidi Schröck als Begleitung von Nougatparfait im Marzipanmantel mit Kaffee-Chilischaum (duftig und von angenehmer Schärfe) zu Tisch.

Man darf sich auf die Wintersaison freuen!

11 frauen, ihre weine und die alm oder: wie ich für einen abend zur winzerin wurde

Sie kommen aus unterschiedlichsten Weinbaugebieten, vom Mittelburgenland bis zum Kremstal. Sie sind noch ganz jung, am Beginn ihres erfolgreichen Winzerinnenlebens, oder geben ihre reiche Erfahrung bereits an die Kinder weiter. Sie sind Schwestern, Töchter, Ehefrauen oder Einzelgängerinnen, sind eingebunden in einen Familienbetrieb oder eigenköpfig-selbständig. Sie stehen selbst in Weingarten und Keller oder legen die ganzen Strahlkraft ihrer Persönlichkeit in die Arbeit nach außen. Eine jede hat ihre unverwechselbare Individualität, und es ist die gemeinsame Leidenschaft für den Wein, die sie zusammenbrachte und eint.

11 Frauen und ihre Weine - eine Winzergruppierung wie keine andere: da geht es nicht um eine neue Marke, nicht um das Vorantreiben einer Region, nicht um eine Abgrenzung gegenüber anderen. Es sind vielmehr Offenheit, Neugier, Austausch, Anregung, die das Fundament dieses freundschaftlichen Zusammenschlusses bilden, wo eine jede mit ihrem ganz persönlichen Wert zur Geltung kommt, konkurrenzfreie Unterstützung findet und mit allen Stärken und Schwächen angenommen wird. Mir wesentlich erscheint gerade dieses Nicht-Konkurrenzieren. Die Diversität ist durch die jeweiligen Weine, die als durchaus typisch für die einzelne Winzerin zu sehen sind, ausreichend gegeben, das lässt Spielraum für ein zeitlich begrenztes, umso intensiveres Miteinander.

Das macht diese 11 Frauen so stark in ihrem Auftreten und zieht all jene in Bann, die bei ihren gemeinschaftlichen Auftritten zu Präsentations- und Verkostungszwecken dabei sind. Vergangenen Samstag zum Beispiel, auf der Rudalpe in Lech am Arlberg, nach heftigem Wettersturz fast im Angesicht des Schnees.



Weswegen die nachmittägliche Präsentation auch in die Postgarage im Tal verlegt werden musste, was dank eines eleganten Klavierspielers der Stimmung keinen Abbruch tat. Einzig Birgit Braunstein war aus privaten Gründen nicht mitgekommen, und um ihren Tisch nicht verwaist oder der gehetzten Betreuung durch Kolleginnen zu lassen, sprang ich, seit einiger Zeit schon im Bann dieser Weinfrauen befindlich, spontan ein. Was dazu führte, dass ich für unbedarftes Publikum ganz selbstverständlich als die elfte Winzerin genommen wurde: ein sehr schönes und zufriedenmachendes Erlebnis!



Abends dann, auf der Rudalpe: Sechs Gänge, elf Weine . Und auch da ging es nicht darum, was besser passt, schon gar nicht, was besser ist - sondern um das Erkunden, wie sowohl der eine wie der andere Wein seine Berechtigung hat. Und um das fröhliche (und weit in die Nacht reichende) Beisammensein.

Meine bevorzugten Weine dieser Präsentation:

Judith Beck: Pinot Noir 2003 - intensiv, salzig, lang.
Birgit Braunstein: Oxhoft rot 2003 - geschmeidige Cuvée, die nicht zu dick aufträgt.
Michaela Ehn: Rosé 2005 - erfrischender Saftabzug von Cabernets und Syrah mit Struktur und Eleganz.
Birgit Eichinger: Roter Veltliner Wechselberg 2005 - vielschichtig, Artenschutz vom Feinsten!
Silvia Heinrich: Vitikult 2004 - klassischer Blaufränkischer mit vie Frucht und Substanz.
Ilse Maier: Grüner Veltliner Gutsreserve 2005 - unverwechselbare Geyerhof-Eleganz und Struktur.
Helma Müller-Grossmann: Grüner Veltliner Perfektion 2005 - aus Novemberlese, Kraft und Mineralität.
Sivlia Prieler: Leithaberg weiss 2005 - Eleganz trotz Holz, exemplarisch für die neue Marke.
Heidi Schröck: Grauburgunder 2004 - Geschmeidigkeit und Exotik, es muss nicht immer Ausbruch sein!
Rosi Schuster: St.Laurent klassisch 2005 - jung, kraftvoll mit großartigen Anlagen.
Petra Unger: Riesling Silberbügel Reserve 2005 - intensive Rieslingnase, reichlich Schmelz, eine Wohltat!

Donnerstag, 3. August 2006

Fundspruch 1: Grenzen überschreiten

Man muss Grenzen überschreiten, aber muss man dabei sein Leben zerstören?



Irgendwo im TV aufgeschnappt.

Sonntag, 30. Juli 2006

Hatte Max Stirner Sex?

Ich sitze im Garten, Bruckners Siebte umfließt mich. An einer Stelle plötzlich legt sich etwas fest um meine Brust, es zieht und brennt, Tränen steigen auf, ein Gefühl von unbestimmter Auflösung, dazu die Sonnenhitze, der Blick auf die bewaldeten Berge, den Garten....

Vor zwei Wochen, in Innervillgratten, es ist Samstag nachmittag, heiß, ich sitze am Bach, die Füße im kalten Wasser, Kinder und Jugendliche tollen herum, ich blicke auf erhabene Landschaft, Erinnerungen steigen auf, und plötzlich beginnt alles zu klingen, und dasselbe Ziehen, Brennen, Tränen ... als würde ich von Schönheit überwältigt, eine Auflösung in etwas, das außerhalb von mir ist, da ist und in das ich hinein muss.

Ich weiß nicht, war es mein Großvater, gemeinsam mit seiner Frau unerbittliche Agnostiker, der mir Ideen nahebrachte, die jenen Max Stirners ähnelten? Aber der Haushalt meiner Großeltern war in meiner Kindheit und Jugend der einzige Ort, wo ich philosophischen Themen nahekam. (Ich muss meine Mutter fragen, sie hat sich zur Archivarin der Familie gemacht.) Auf jeden Fall war mir die Vorstellung, dass alles um mich nur existiert, weil ich es wahrnehmen kann, und ohne mich nicht wäre, sehr oft Trost und Zuflucht.

Aber dann waren da immer wieder Erfahrungen, die über mich hinausgingen. Die frühesten mit Musik. Aufgrund einer nachhaltigen psychischen Beeinträchtigung in diesem Zusammenhang konnte ich die Tragweite dieser Erfahrungen erst sehr spät erkennen, aber sie müssen doch wirksam gewesen sein. Erst spät kam das Zulassen sexueller Transzendenzerfahrungen hinzu. Und so saß ich heute mittag im Garten, bei Bruckners Siebter, und fragte mich: hatte Max Stirner je Musik gehört? Für Bruckner war er allerdings zu früh geboren. Hatte Max Stirner Sex?

Er ist verarmt, halb verhungert gestorben. Ich denke, er war ein unbestechlicher, feiner Mensch.

Samstag, 29. Juli 2006

Kulinarische Dichtung: Steinpilzcrespelle

Die Hitzelethargie der letzten Tage war nicht gerade kreativitätsfördernd, der Appetit sowieso sehr gebremst - aber der heutige, auf ein schweres Gewitter wohltuend kühlere Tag lässt die gewohnte Agilität wieder aufleben.

Und somit kann ich endlich meinen Beitrag zu Steppenhunds verdichteten Rezepturen abliefern - eine kulinarische Dichtung in zweierlei Hinsicht: zum einen durch den Inhalt, ein Rezept für Steinpilzcrespelle, das ich bei Sissy Sonnleitner in einem Kochkurs vor langen Jahren erfahren habe, damals mit Morcheln allerdings, und das zu einem fixen Bestandteil meines Repertoires geworden ist. Ja und zum anderen durch das Versmaß, den jambischen Pentameter oder Blankvers, der viel Freiheit im Dichten lässt und dennoch in eine Form zwingt. Na ja und überhaupt zu den Klassikern zählt.

Der Eier grad soviel, als du benötigst,
mit Milch und Mehl zusammen fein gemixt
- die Prise Salz auch nicht vergessen – soll dies
als Teig in einer heißen Pfanne ruh’n,
bis hauchdünn, goldgelb, kreisrund feine Fladen,
hier Palatschinken, da Crespell’ genannt,
in angemessen Zahl der Fülle harren,
die nun wie folgt gar köstlich wird bereit’:

Du weichest Trockenpilze aus dem Walde,
der Wiese auch, wie Morcheln, sorgsam ein,
vergesse nicht, das Wasser auszupressen,
denn dieses tut der Masse dann nicht gut.
Schalotten, Pilze, feinst gehackt, in Butter
gut angeschwitzt, mit Pfeffer, Salz verseh’n
soll’n rösten dann, bis die Aromen steigen,
mit Einweichwasser intensiv verstärkt.

Ist alle Flüssigkeit entwichen, lässt du
das Ganze, kühl gestellt, ein Weilchen ruhn.
Daraufhin sollst mit Eigelb, Mascarpone,
mit Salz und Kräutern in der Moulinette
das Pilzgemisch ganz fein zur Creme du mixen,
womit die Fülle auch schon fertig ist.

Ein Löffel voll auf jedes Palatschinkerl
schlägst du sie dann zu kleinen Päckchen ein,
mit Obers übergossen streust du hierauf
noch Parmesan darüber, lässt sie nun
auf kleinem Feuer zehn Minuten ziehen.
Das war’s. Ich wünsche guten Appetit!

Donnerstag, 27. Juli 2006

Der Pavillon, Innsbruck: Tiefgaragenaufgang mit Gourmetküche.

Der neue Glaskubus vor dem Landestheater unterbricht den Übergang des festen Platzes in den Hofgarten. Oder schließt das Gebäudeensemble mit einem architektonisch markanten Stück angewandter Geometrie ab, trennt Stadt von Natur - je nach Sichtweise.

Auf jeden Fall wirkt er zunächst wie eine überdimensionierte Überdachung des Tiefgaragenaufgangs, eine Glas-Stahlkonstruktion in Würfelform, halb- und ganz transparent. Der Aufgang ins Restaurant ist nur bedingt vorne, durchs Café, das sich mit einer großen Terrasse weit in den Raum des Platzes erstreckt. Er ist eigentlich auf der Seite versteckt, und hier liegen die - wenn auch einzigen - Schwachpunkte des Objektes: der Tiefgaragenauf- und abgang eben, der zugleich Restaurantaufgang ist, und das WC, das im Souterrain befindlich ist, wunderschön in Rottönen designt, aber eben auch öffentlich, und vom Lokal im ersten Stock nur durch dessen Verlassen erreichbar. Aber das war es dann auch schon an Kritik, denn:

Mit dem Betreten des ersten Stockes wird die vor allem im Sommer touristisch geprägte Welt des Platzes zwischen Hofburg und Landestheater verlassen. Es öffnet sich ein sich abgeschlossener Raum, der durch das Glas rundum zwar den Blick freigibt auf das Rundherum, aber gleichzeitig abgeschottet ist von allem und den Gast ganz in seiner wohnzimmerartige Retro-Atmosphäre hineinzieht. Niedrige Fauteuils in rostrot, sonst Braun- und Beigetöne, klare, geradlinige Formen, und nur der Teppich, wenngleich farblich harmonisch, darf mit einem verschlungenen 50-Jahre-Muster den spielerischen Kontrapunkt setzen. Die Weinklimaschränke sind in niedrigen Sideboards untergebracht, die Musik plätschert angenehm nebenher - Songs von Country bis Jazz - und unterstreicht das angenehme Lounge-Feeling.

Mit dem Aperitif kommt ein erster Gruß aus der Küche, noch bevor Einblick in die Speisenkarte genommen wurde: Gazpacho mit Flusskrebstatar, das Krebsenklein versenkt im eiskalten, erfrischenden Süppchen von angenehmer Schärfe, dazu ein Stück Nussfocaccia mit Bärlauchpesto. Man ahnt, dass da noch Aufregenderes folgen sollte.
Dann die Karte, klein, zwei Menüvorschläge, einmal 6, einmal 5 Gänge. Sehr teuer. Aber erlesene Zutaten, auch das ist erkennbar. Erst einmal das zweite Amuse bouche: Vitello tonnato, zwei kleine kreisrund ausgestochene Kalbfleischscheiben auf Thunfischsauce, ordentlich, aber nicht besonders, auch das Paprikaöl dazu noch nicht, aber die Wildwassergarnele! Einfach perfekt. Das Brot in der geflochteten Schale ein bisschen zu sehr nach zugekauft aussehend; die "Früchtebutter", gesalzen, mit Stückchen von Trockenfrüchten versetzt, wiederum ein witziger Akzent.

Und dann entfaltet sich Gang um Gang eine unerwartet mitreissende, sehr persönliche mediterrane Küchenlandschaft, in die feine orientalische Noten geraten: Küchenchef Mansur Memarian ist gebürtiger Perser, ausgebildet in Deutschland, seit kurzem in Innsbruck: perfekte Rohstoffe, eine wunderbare Hand für Gemüse und Früchte - was sich da an Eigengeschmäckern tummelt, nicht zugedeckt von vordergründigen Würzungen, sondern vielmehr von unten her gestützt, somit leicht fassbar, und dabei noch in ganz faszinierenden Konsistenzen, ist beeindruckend; ja überhaupt die Konsistenzen, der geschmolzene Adour-Wildlachs etwa, der zerfloss auf der Zunge, das sind Erlebnisse am Gaumen, die auch eine routinierte Esserin staunen machen.

Zum Wildlachs Wasabicreme: eher ein feinstgehacktes Tatar von der Wasabinuss, wenn schon, und im Cocktailglas dazu ein leichtes Hummerschäumchen, sehr dezent im Aroma, und wieder kontrapunktisch knackende Stücke von der Wasabinuss darin. Das Clubsandwich vom heimischen Milchkalb: zwischen hauchdünnen Strudelblättern geradezu schmelzende Stücke vom Kalb, von der Wange? mit Stücken geschälter Datteltomaten und fein mariniertem Friseesalat, ein Streiferl Lardo darübergelegt: eine köstliche Interpretation, stilistisch einwandfrei zum Ambiente passend. Und dann einer der Glanzpunkte, ganz schlicht, ganz perfekt: Erbsenschaumsuppe mit Minzcracker. Der Cracker wieder ein hauchdünn knisterndes Teigstück, mit feinen Streifen von frischer Minze hineingebacken - so Einfaches vermag Leuchten in den Augen zu bewirken. Die Suppe: leicht, subtil, mit frischen, kaum gegarten Erbsen, die wiederum den Biss ins Gericht bringen.

Und weiter im Menü, und ich verharre nur bei den Highlights: zum glacierten Stubenkücken das Avocadocouscous: feinkörnig, darauf eine feinsäuerliche Avocadocreme, dazwischen noch drapiert leichtfüßige Gurkenbutter, drei hauchdünne Stücke wilden Spargels mit großer Geschmacksintensität geometrisch angeordnet. Die Wildkräuter-Mandelkruste auf dem St.Pierre: ein rechteckiger Streifen an dunkelgrüner fester Creme auf dem saftigen Fischstück, Aromenintensität für sich, darunter die Eierschwammerl, vornehm Pfifferlingspanaché genannt, reichlich, das einzige sehr würzige Gericht, das aber die Würze aus seinen Zutaten bezieht. Das Hereford-Rindsfilet: Fleisch untadelig, die Besonderheit aber wieder bei den Gemüsen: Miniwürferl vom roten Paprika in absoluter geschmacklicher Paprikapurezza, aufdressierte Streifen von Zucchinipüree, dunkelgrün (von den Schalen?) - was da herausgeholt wird aus den sonst faden Früchten, ist enorm. Und der Auberginenauflauf, als ein Tortenstück auf das Filet getürmt: mit geschlossenen Augen die ideale Parmigiana di melanzane!

Nach und nach wird klar, worum es hier geht: Herr Memarian ist ein Meister der Konsistenzen, er spielt gekonnt mit diesbezüglichen Gegensätzen, holt aus natürlichen Produkten den ureigenen Geschmack hervor, ein wenig zu Lasten einer Gesamtgerichtintensität, aber darin liegt dadurch noch einiges an Potential. Und der Umgang mit Gemüsen und Früchten ist sensationell, nicht oft so zu finden, wenn die Grundprodukte nicht so toll wären, könnte man glatt auf Fisch und Fleisch verzichten. Aber vielleicht gibt es ja einmal kleine Gemüsemenüs, wenn dann im Herbst, wie angekündigt, in Kooperation mit dem Landestheater 3 Gänge vor und 2 Gänge nach der Vorstellung für ein Rundumgesamterlebnis an diesem Ort sorgen werden.

Das Dessert noch
: Tahitisorbet im Catalanaschaum mehr eine sprachliche denn geschmackliche Angelegenheit, feinsäuerliches Sorbet in luftigen Vanilleschäumchen versenkt, Tahiti steht für die gleichnamige Vanille, und das Katalanische kommt von kurzem Überflämmen. Aber die "Beilage": Aprikosen-Zitrusragout! diese Marillenkonsistenz - himmlisch! Der zarte Zitrusgeschmack, mit dunkelroten Zesten von der Blutorange ins fast Pikante verstärkt. Ein würdiger Abschluss. Die Präsentation auf dem edlen Geschirr in weisser Formenvielfalt ist wunderschön, man kann eine den geometrischen Formen rundum entsprechende Neigung zu Quadern, Rechtecken, Kreisen und Zylindern in Aufbau und Gestaltung der Gerichte finden.

Wein gibt es auch: Eine umfangreiche Karte, einige Magnums, viel Österreich, viele große Namen, aber auch Italien, Frankreich, neue Welt. Man hat das Gefühl, dass hier ein Team am Werk ist, das das behäbige Innsbrucker Gastroleben gehörig auf den Kopf stellen wird. Irgendwie vom Konzept her ein Schritt in Richtung Weltstadt.

Restaurant Der Pavillon, Innsbruck.
Der Küchenchef.

Innsbruck, nachts.

Ich habe einfach den Zug versäumt.
Ich war essen, eine fulminante Neuentdeckung (aber das ist eine andere Geschichte, die noch zu schreiben ist) und stand offenbar so unter dem Eindruck des Erlebten, dass ich am Bahnhof, wiewohl zeitgerecht, die Abfahrtstafel nicht richtig las. So saß ich auf Bahnsteig 6 und wartete. Nebenan eine Gruppe junger Amerikaner, auf den Zug nach Italien wartend. Der 30 Minuten Verspätung hatte. Ich sah auf Gleis 5 einen Zug abfahren ... und ein paar Minuten später musste ich erkennen, dass dies der meine gewesen wäre. Also gut 50 Minuten weitere Wartezeit bis zum nächsten, nach halb eins.

Innsbruck in einer Mittwochnacht mitten im Sommer, wenn zunächst schwere Gewitterwolken und ununterbrochene Blitze sowie ein heftiger Sturm die zuvor so zahlreich flanierenden Menschen aus den Straßen vertrieben haben, ist eine stille Stadt. Die Lokale um zehn vor zwölf schon zu, nur das Treibhaus, das hielt noch bis ein Uhr aus. Der Garten wurde allerdings auch pünktlich geschlossen.

Bei einem Achtel sehr passablen Schankweins vom Tschida um flotte € 1,70 sitzend, der Blick in die weitläufige Hinterhofgartenlandschaft zwischen theologischer Fakultät, Bundesgymnasium und Volksschule Stadt gerichtet, dachte ich mir: ganz unvorstellbar sei es, dass jemals der Tag einträfe, wo ich Lokale dieser Art, die es so irgendwie schon zu meinen Studentenzeiten gegeben hatte, die freilich mitgegangen sind mit der Zeit, in gastronomicher Hinsicht, im Styling, und doch immer noch dieselbe Atmosphäre aufwiesen, wenn ich also solche Lokale nicht mehr betreten könnte, ohne unpassend auffällig zu sein.

Eine athletische junge Frau in schwarzem Ruderleiberl und obligat tiefsitzender Jean wanderte mit Blechgießkanne unermüdlich zu den Trögen mit Oleandern und anderen Pflanzen, damit sie über den nächsten sonnigen Tag kämen, die jungen Menschen hatten sich anstandslos freiwillig vom Garten ins Innere des Lokals zurückgezogen, alles war friedlich.

Der Zug, dann endlich, nach Hause, war mühsam: mit dem wunderbaren Namen "Landesausstellung Kohle und Dampf" versehen, nur zwei Sitzplatz-Waggons, der Rest Liege- und Schlafwagen. Ziemlich voll. Die meisten möglichen Sitzplätze mit Schlafenden, größzügig quer liegend, belegt.

Nach wenigen kurzen Notizen schlief ich ein, um rechtzeitig in Wörgl zu erwachen, wo mein Auto wartete. Denn nachts ist Kufstein nicht mehr direkt erreichbar.

Dienstag, 25. Juli 2006

Parsifal in Erl: Lasset die Kinder zu mir kommen!

Dritter Teil der Erl-Tage: Parsifal. Als Bühnenweihspiel passt es natürlich perfekt in die Kulisse des Passionsspielhauses. Dass ein Teil der Kostüme Anlehnungen an ortsübliche Trachten nahm, war mir weiters nicht störend. Auch die Landidylle im dritten Aufzug - Gurnemanz unter Schindeldach mit Ziehbrunnen - ist, wenn man ohnehin rundum nichts anderes sieht, keineswegs irritierend. Vor allem war generell das Bühnenbild eindrucksvoll, klar, sparsam. Hohe, drehbare Vierkantsäulen, die beim Öffnen des Grals Licht reflektierten. Der Gral selbst, eine elegante Designschale, im langen Tisch versenkt und mittels Hebemachanismus daraus aufsteigend. Überhaupt die Lichtregie: hinter dem Orchester, diesmal nicht stoffverdeckt, alle Farbschattierungen. Eine Balleteuse als Schwan, im dritten Aufzug als Heiliger Geist von den Toten auferstanden. Klinsgsors Zaubergarten: sehr bunt, geradezu schrill gewandete Blumenmädchen von bemühter, aber wenig wirkungsvoller Erotik, mehr laufsteggeeignet denn sexualchakraanimierend. Klingsor selbst: senfgelb gewandet, Sonnenbrille, und auf einer sich vor und zurück bewegenden Leiter turnend - das sorgte für manche Schrecksekunde im Publikum. Der Regieeinfall, eine Zigarre aus dem entmannten Schritt zu ziehen, genüßlich daran zu riechen, brachte auch keine neue Erkenntnis. Kundry, ganz in rot, verlockend, lasziv, großartig. Und selbst ihre Verwandlung in eine himmelsblickende Maria ist ihr abzunehmen. Als Parsifal der Sänger des Tristan von zwei Tagen zuvor: mit dieser Partie tat er sich eindeutig leichter, und vor allem als tumber Tor war er mehr als glaubwürdig, während die Transformation zum Jesus dann doch wieder mehr bemüht wirkte - da fehlt dem Sänger einfach die darstellerische Größe. Ganz hervorragend aber Gurnemanz als derjenige, der alles zusammenzuhalten versucht, irgendwann aber recht resigniert vor seinem Waldhütterl sitzt.

Kuhn bringt mit seiner Inszenierung ganz schön viel religiöse Bilder hinein, und das ist auch bis kurz vor Ende sehr schlüssig und stimmig. Aber dann: die Kinder! Die Erler Kinder, ohne die offenbar keine Opernserie hier auskommt! Gemäßen Schrittes, wirklich süß und lieb und hübsch und alles anzusehen, wandeln sie in Reih und Glied auf die Bühne, um dramatisch in betenden Gruppen niederzuknien. Die Rührseligkeit im Publikum war deutlich spürbar, um das Erlösungsgefühl aber war es damit schlecht bestellt.

Dennoch fand ich mich sehr friedlich in eine laue Nacht entlassen.

Sonntag, 23. Juli 2006

Beethoven Drei in Rot. In Erl.

Nach einem vornächtlichen Gewitter erblühte der gestrige Tag wieder in allerschönster Sommerhitze. In der vorletzten Reihe, wo wir saßen, hatte es zumindest 30°. Selbst ganz ruhig sitzend begannen sich ganz kleine Schweißbächlein zu bilden, man konnte spüren, wie die Feuchtigkeit durch die Poren nach außen drang.

Ich weiß nicht, welche Temperatur es über den Tasten hatte. Der Flügel stand ja viel weiter unten. Aber so viel weniger kann es nicht gewesen sein. Der Flügel war übrigens ein Faziol, das längste Modell dieser Firma und, wie mir mein einschlägiger Begleiter sagte, ein wirklich gutes Instrument. Nur beim Fortissimo sind Bösendorfer und Steinway im Vorteil.

Die Pianistin erschien ganz in Rot: glänzender Satin, Jacke mit langen Ärmeln. Das schwarze Schweißtuch lag griffbereit, wurde immer wieder über Stirn und Tasten geführt. Jasminka Stancul spielte Beethovens Drittes Klavierkonzert sehr virtuos, mit viel körperlichem Einsatz.

Als zarte Frau sprang sie immer wieder vom Sitz auf, um ganz ans linke Ende der Klaviatur zu wandern. Beim dritten Satz lachte sie sehr fröhlich. Es gab auch eine Zugabe, ein Bravourstück, neuere Musik, aber ohne weitere Angabe. Ich bin bei aktuellen Klaviervirtuosennamen nicht mehr bewandert. Aber es war ein schönes Erlebnis. Ich selbst war auch ganz in Rot gekleidet. Zum Glück saß ich ganz hinten.





Danach, bei weiter gestiegenen Temperaturen im Passionsspielhaus: Erste Symphonie von Bruckner. Ein an sich erfrischendes Werk, das noch sehr zerrissen wirkt, irgendwie unausgegoren. Wunderschöne Themen, aber sehr rau in der Zusammenfügung. Sicher nicht leicht zu spielen, viele Rhythmuswechsel oder -überlagerungen. Dennoch sehr typisch Bruckner.
Der Vorteil eines Orchesterkonzertes: man sieht einmal das Orchester, das sonst bei den Opern hinter dem Schleier nur zu erahnen ist. Viele hübsche junge Menschen, bei beiderlei Geschlechtern. Und vor allem: viele gute Musiker.

Wir hatten schon die Programmvorschau für 2007 in Händen: Da spielt das Orchester 3 Wochen durch. Wagner-Opern, immer von Freitag bis Donnerstag.

Bei lauen Nachttemperaturen im Gastgarten danach: Högl Riesling Federspiel Bruck 1999 - da braucht niemand zu sagen, dass Federspiele nicht altern können. Deutliche Petrolnoten, herrliche Rieslingfrische. An diesem Abend, mit frischgedüngten Feldern rundum und einer Straße davor, einer Tankstelle in Reichweite, mit all den dazugehörigen Gerüchen, irgendwie passend ;-)
Und, Herr Landwein: auch Österreicher mögen Rieslinge mit Alterston. Jawoll!

Samstag, 22. Juli 2006

Tristan am Operettenrand in Erl

Nein nein, Sie sollen das jetzt nicht so verstehen, wie Sie es lesen.
Die Oper Tristan und Isolde, heuer erstmals im Spielplan der Tiroler Festspiele Erl, fügt sich wunderbar in den Reigen an Wagner-Inszenierungen, von Maestro Gustav Kuhn persönlich vorgenommen. Das Bühnenbild ergeht sich in spartanischen Andeutungen und ist dabei dennoch sehr publikumsfreundlich, aber das liegt ja auch an dieser Besonderheit hier: dass das Orchester hinter einem transparenten Stoffgebilde einsehbar auf dem hinteren Bühnenteil sitzt.

Und überhaupt das Orchester: es steigert sich von Jahr zu Jahr in seiner Präzision, die paar Verstimmungen in den Bläsern sind schnell überhört, aber die Streicher! Gestern so rund und weich und auch bei dieser vertrackten Pianissimostelle am Beginn des dritten Aufzuges ganz unfehlbar, dabei hört man in diesem Passionsspielhaus auch das allerfeinste Hüsteln, bis hinauf ins hohe Dachgebälk.

Auch die Sänger, tadellos, wiewohl sich immer tadeln ließe, über undeutliche Aussprache zum Beispiel, aber man hätte ja das Textbuch auswendig lernen können, wenn man sich keine erste bis fünfte Reihe leisten kann. Nur der Tristan, der war in der gestrigen Bsetzung dieser schwierigen Partie nicht gewachsen; im zweiten Aufzug schwächelte er neben der glanzvollen Isolde einigermaßen, vor allem bei den leisen Stellen, und so kam seine Liebes-Todessehnsucht mit der deplazierten Forschheit, die er benützte, um nicht Gefahr zu laufen, dass die Stimme wegbräche, ziemlich unbeholfen daher, während Isolde fast demutsvoll, mit wunderbarem Timbre, in das Sehnen hineinwuchs.

Und im Verein mit den Kostümen, die im Gegensatz zur sparsamen Bühnenausstattung üppig biedermeierten, wurde einem bei den vielen punktieren Stellen im zweiten Aufzug, wo Tristan fast in ein jamtamtam hineinfiel, weil er die Spannung im Drübersingen nicht zustande brachte, fast operettig zumute.



Es blieb beim fast: Kurnewal im dritten Aufzug entschädigte für einen wenig heldenhaften Tristan, und Isolde starb ganz wunderbar.

Im übrigen finde ich, dass Erl der schönste Opernplatz der Welt ist.

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sang und klanglos :-(
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profiler1 - 2011-10-06 21:55
Erwischt... und Sie fehlen...
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katiza - 2011-10-06 10:34

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