Freitag, 19. Mai 2006

John Wayne vs. Marcello Mastroianni

Vorgestern fand ich mich inmitten von blitzlichtgewitternden Seitenblicken wieder: Riedel-Glas feierte 250 Jahre Dynastie. Die Adabei-journalistische Aufmerksamkeit galt aber weniger der Familie Riedel selbst, auch nicht den Heroen der Tiroler Politik, schon gar nicht anwesenden Weinmachern, sondern vor allem und überhaupt dem Dream-Team jeglicher Inszenierungs-Berichterstattung, Fiona und KHG (für Nicht-Österreicher: unser schöner Finanzminister und seine Frau Swarovski).
Ich hielt mich ja mehr an die Winzer, die im Verein mit Spitzenköchen der Region zu den Durchhaltern des Abends zählten. Mit Emmerich Knoll geriet ich in ein Gespräch über Wein, Alkoholgehalt und Markterfordernisse - aber das ist eine andere Geschichte

Unter den vielen Reden, die natürlich im Laufe dieses Abends zu absolvieren waren zu Ruhm und Ehre von Riedel-Glas, gelang die pointierteste Ausführung Angelo Gaja . Da sei zum einen John Wayne, aufrechter Mann, immer unterwegs zu hehren Zielen, ein bisserl limitiert vielleicht in seiner Nahrungsaufnahme, "lamb or beef and beef or lamb", der Wilde Westen gibt ja nicht viel her diesbezüglich, da ist auch nicht mehr als Cabernet dazu vorstellbar, ja und auch der Umgang mit Frauen sei ein sehr geradliniger, "one hour of persistant daily duty", mit unbedingter Treue natürlich.

Ganz anders Marcello Mastroianni, ein Diener der Frauen, der sie erst zu dem macht, was sie sein können, mit Aufmerksamkeit und Hingabe, eine Erhöhung! Die Schlussfolgerung: Riedel als Marcello Mastroianni der Glasmanufaktur, die mit ihrer Glaskunst dem Wein (nicht dem Weib) höchste Aufmerksamkeit schenkt und damit aus dem Wein erst so recht das hervorholt, was drin ist.

Abgesehen vom brandenden Applaus und Gelächter im Festzelt eine durchaus beachtenswürdige Frage: wir sind ja heute allesamt anständige Glaskultur in Sachen Wein gewohnt, aber wie war das vorher? Tatsächlich scheint mir die Wahrnehmung von Wein, wie wir sie heute kennen, mit der Entwicklung der "idealen" Glasformen, wie sie in den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts begann, Hand in Hand zu gehen. Und die geschah nun mal durch Claus Riedel, der mit seiner Sommelier-Serie die Glasproduktionswelt in Bewegung brachte.

Und egal, ob Cabernet oder Pinot - das falsche Glas kann die Freude am Trinkgenuss ganz schön schmälern.

Donnerstag, 18. Mai 2006

Scheidungslied

Als ich vor mittlerweile vielen Jahren die damals ziemlich traumatische Erfahrung eines unerwarteten, plötzlichen Verlassenwerdens machte, hat sich ein zuvor gemeinsam oft und oft gehörter Song (eines seiner Lieblingsstücke, das er mitgebracht hatte) als heilsam herausgestellt. Es war George Michaels Jesus to a Child , ganz untypische Musik für mich, aber der Text ....!

In der Folge habe ich mir angewöhnt, auch in leichten Trennungsfällen ein Musikstück als "Scheidungslied" zu installieren, um so, eingebettet in traurige oder sehnsuchtsvolle Lyrics, ein wenig dem Selbstmitleid zu frönen und alsbald wieder lächelnd der Welt gegenüberzutreten.

Das rezente Auseinandergehen war ein so Schritt für Schritt vorgegangenes, dass nie ein Bedarf an entsprechender Musik erwuchs. Bis heute. Denn heute, gerade vorhin eben, erklang auf OE1 ein Song, der schon vor einigen Tagen, da aber frühmorgens, ebenso auf OE1 zu hören gewesen war, ein Gänsehautstück, Jimmy Scott mit einer Coverversion von Nothing compares 2 U.

Nun waren weder Pop noch Jazz Thema der betroffenen Beziehung gewesen, noch hatte ich das dringende Bedürfnis, mich seufzend in Melodien oder Texten zu ergehen, und doch: dieser herzrührenden Version des Prince-Klassikers entkam ich nicht. Da auch der Text nicht meiner Befindlichkeit entspricht/entsprach (wiewohl ich den Refrain durchaus unterschreiben würde), rate ich: Es muss an der Stimme liegen, in ihrer undefinierbaren Zugehörigkeit, Frau oder Kind, gewiss nicht Mann, ach! dass ich so angetan bin. Und weil ich annehme, dass hier seine Post-Disiunctio-Stimmung miterklingt.

Wie auch immer: Jimmy Scott hören kann Schauer wecken. Glücklich die schöne Freundin im fernen Portland, die Jimmy Scott zu Silvester alldort live hören durfte!

Sonntag, 14. Mai 2006

Muttertag einer Nichtmutter

Sohn und Tochter werken in der Küche. Das Frühstück hatte ich für mich ganz allein, jetzt werden noch die große Tochter, der Kindsvater und meine Mutter erwartet. Die Zeit peinlicher Gedichte und missglückter Basteleien ist schon lange Jahre her. Für ein gutes Mittagessen begebe ich mich gerne in die Mutterfunktion. Immerhin kann ich dann auch ein Flasche guten Weines aus dem Keller holen (na ja, die hole ich mir auch sonst gg). Heute ist es Riesling Heiligenstein 2002 von Hannes Hirsch, Zöbing/Kamptal. Aus der ersten Serie mit Drehverschluss. Septemberfüllung. Jetzt macht er nur mehr eine - späte - Füllung, zum Zeitpunkt, wo es gut für den Wein ist. Ich bin schon neugierig, in welcher Verfassung ich den Wein vorfinden werde.

Im Radio dirigiert Barenboim die Orchesterversion der Verklärten Nacht von Arnold Schönberg. Das war - allerdings in der usrprünglichen Streichsextett-Version - eines der Lieblingswerke meiner Jugend. Darin konnte ich all mein Sehnen unterbringen. Wenn es heute ein Sehnen gibt, dann ist es ein wesentlich friedvolleres, nach Frieden mit mir selbst. Ich denke, dazu hat sollte auch die endlich vollzogene Entscheidung zu einem unbemannten Leben beitragen (betrifft nicht den Kindsvater, der hat schon seit 9 Jahren nur diese Funktion).

Warum ich als dreifache Mutter Nichtmutter bin? 80 % meiner Zeit verwende ich auf mich selbst: Arbeit, persönliche Interessen, Müßiggang. Für mich gab es nie den Berufswunsch Mutter. Die Kinder wissen das zu respektieren. Sie dürfen dafür auch Kinderwünsche haben: z.B. nach einem neuen Haustier. Demnächst also wieder ein Minikätzchen in diesem Theater. Dabei waren die Katzen bei uns nie glücklich. Denn auch diese benötigen eine Bezugsstabilität. Aber es ist oft tagelang niemand zu Hause. Ein Hund wäre ganz unmöglich. Ganz abgesehen davon, dass ich Hunde überhaupt nicht in meiner Nähe mag. Allein die Konnotation Hund-treu löst schon Engegefühle aus. Deshalb habe ich auch bei einem unlängst absolvierten Führungsseminar als Lieblingshaustier die Spinne angegeben. Still, autark, freundlich und, bei näherer Betrachtung, von eigener Schönheit.

In der Festwochenmatinée erklingt jetzt Beethoven5. Soll heißen Klavierkonzert Nummer fünf. Beethoven 3 wird es im Juli geben, bei den Festspielen Erl. Mal sehen, ob sich da nicht ein Ausflug auf die Riezau-Alm arrangieren lässt ....

Mittwoch, 10. Mai 2006

Wein-Donnerstag: Chenin Blanc

Wer sich mit Wein befasst, über das üblicherweise gerne gepflegte Maß eines "ich trinke, also bin ich" hinaus, dem geschehen ständige önophile Weltreisen, erzählt ein jeder Wein doch die Geschichte seiner Herkunft, eines Landstriches, eines Bodens, eines Klimas, und auch die Geschichte eines Winzers. Oder einer Produktionsform, dann aber verblasst die Landschaft.

Ich ziehe die landschaftsbezogenen Weine vor, die, wenn Glas um Glas die Fähigkeit zum Lesen und Verstehen erarbeitet wird, wenn die mögliche Auskunft auch endlich, oft noch nur in Teilen, ankommt, so viel mitzuteilen haben.

An jedem ersten Donnerstag im Monat habe ich das Vergnügen, im gediegenen Schachtnerhof im Tiroler Unterland an einer themenbezogenen Verkostung teilnehmen zu können, die auch (zumindest in heimischen Verkaufsstätten) weniger präsente Regionen des Weinbaus zur Kenntnis zu bringen geeignet ist. Im April war es etwa das Valtellina, vergangene Woche die Loire.

Und da ist, wie schon der mehr als gustiöse Beitrag des unverzichtbaren Arthur Landwein auch im Feinschmecker so signifikant mitteilt, unbedingt dem Chenin blanc Augen- und Gaumenmerk zu schenken, was denn, vergangenen Donnerstag, auch sehr vorbildhaft geschah.

Und ich kann die Attribuierung von Sensibilität und Mächtigkeit nur bestätigen; wir bekamen aber auch ausnehmend eindrucksvolle Beispiele kredenzt:

1996 AC Vouvray Le Mont Première Trie Moelleux von Huet: betörendes Spiel von Säure und leichtem Restzucker sowie von Frische und Reife - da muss ich doch mal bei Herrn Quendler in Wien vorbeischauen!
2000 AC Quarts de Chaume Chateau Pierre-Bise von Papin-Chevalier: Beispiel eines edelsüßen Chenin Blanc, Pumpernickel, Honig, Malz und Blüten, beeindruckende Süße-Säure-Balance; wie sich das anschmiegt und cremig gleitet! - es muss ja nicht immer was Süßes vom Neusiedlersee sein, oder?
1992 AC Savennières Coulée de Serrant von Nicolas Joly : diese beeindruckende Verbindung von Reife (leichte Sherrytöne) und gleichzeitig kecker Frische, einer nicht ermüdeten Jugendlichkeit am Gaumen - mehr davon!

Montag, 8. Mai 2006

Die Zeit, die bleibt

Gestern bin ich nicht nur gelaufen, mir blieb auch Zeit. Die Zeit, die mir blieb, verwendete ich auf Die Zeit, die bleibt.

Nicht nur, weil ich Jeanne Moreau seit jeher schätze. Nicht nur, weil ich die Filme von Francois Ozon allesamt liebe (Swimming Pool und Sous le Sable mit der unvergleichlichen Charlotte Rampling allen voran). Sondern vor allem dieser einen Geschichte wegen. Ein Mensch in der Blüte seiner Jahre erfährt sein Todesurteil. Wie geht er mit der Zeit um, die ihm bleibt? Nach anfänglicher Verstörung entschließt sich der Protagonist dazu, etwas vorübergehend Bleibendes zu hinterlassen.

Angesichts einer solchen Fragestellung kann man sich selbst nicht außer Acht lassen: Was täte ich? Meine Kinder habe ich geboren, hinreichend gelebt sowieso. Was tun, wenn einem der Weg so abgekürzt wird? Und das einzige, was mir einfiel, war Weitergabe. Der Versuch der Weitergabe von ein paar mir wichtigen Gedanken an meine Kinder. In der Hoffnung, ihnen damit in ihrem Leben hilfreich sein zu können.

Samstag, 6. Mai 2006

Neu im Kino: Beweis und Vertrauen

Gestern war ich zu späterer Stunde noch im Auto von Innsbruck nach Hause unterwegs. Auf OE1 lief gerade ein Kinomagazin; es kamen zwei neu angelaufene Filme zur Sprache, die so konträr scheinen und doch eine Verbindung haben: Beweis und Vertrauen. Der eine Film heißt auch ´"Beweis" - "Proof" und ist die Verfilmung eines Theaterstückes, der andere eine weitere Folge von "Mission Impossible". In beiden Geschichten wird deutlich, wie schwierig es ist, ohne schlüssigen Beweis das Vertrauen zu einem nahen Menschen aufrechterhalten zu können - und da geht es nicht um mathematische Beweise!

Vor einigen Tagen lief zufällig im TV die erste "Mission Impossible"-Version mit Tom Cruise - und ich dachte mir, dass die Figur des Geheimagenten doch DAS Sinnbild für ständig zu lebende Einsamkeit ist:: er kann niemandem vertrauen, niemand kann ihm vertrauen. Das stellt auch jede Liebesbeziehung in Frage.

Ich werde mir die Verfilmung von Proof nicht ansehen, auch wenn Anthony Hopkins sicher großartig in seiner Rolle ist. Aber Gwyneth Paltrow schien mir schon in der Vorschau zu verhuscht; vor allem aber habe ich noch die vor längerer Zeit in Wien erlebte kleine Theateraufführung vor Augen, die trotz der damals für mich schwierigen Bedingungen ein so eindrucksvolles und aufrichtiges Erleben war, dass ich es nicht überlagern will.

Da versuche ich lieber den neuen Ozon zu sehen, mit der "überirdischen" Jeanne Moreau!

>> Ich wollte diesen Eintrag ursprünglich noch des Nachts vornehmen, aber ich habe es mir zur Maxime gemacht, nur in ganz unabdingbaren Fällen späte Stunden noch vor dem Computer zuzubringen. Und so kam mir dieser Hund ;-) natürlich mit seiner Geschichte zuvor ....

Freitag, 5. Mai 2006

Es ist immer noch was Besseres nachgekommen

Diesen Satz, der - das möchte ich gleich mal festhalten - überhaupt nicht stimmt, pflegten wohlmeinenden Freundinnen gerne anzubringen, wenn ich den Wegfall eines viel versprechenden Liebhabers betrauerte. Trauer muss sein, immer und in jedem Fall, damit Friede einkehren kann; aber das mit dem Besseren weise ich strikt von mir: Anderes ja, aber was heißt schon besser? Und wenn man vor allem davon ausgeht, dass alles Gute hin zum Schlechten sich wendet, dann müsste ja das Bessere hin zum Schlechteren ...? Nein nein, Veränderung ist der Welten Lauf, das ist gut so, das wollen wir auch so haben. Oder sind Sie lieber der Stagnier-Typ?

Heute also ist Freitag, ich schlage das Rondo (die freitägliche Beilage des Standard) auf und will mich meiner Lieblingskolumne, wie ich sie hier schon einmal erwähnt habe, widmen - doch siehe da, es gibt sie nicht mehr! Da hab ich doch vergangene Woche Cosima Reifs Abschied nicht wahrgenommen ... und dabei wollte ich einem lieben Freund noch den Hinweis auf ihre Geschichte "Ist's der Frühling" nahelegen, in der in einem beiläufigen Schlenkerer die Bösendorfer-Verkaufs- und Verratsgeschichte trefflich kommentiert wird!

Jetzt werkt an dieser Stelle also eine andere. Wenn Lieblinge abhanden kommen, ist die Wahrscheinlichkeit, etwas anderes als besseres zu werten, sowieso gering; auf jeden Fall aber schlägt sich Una Wiener im ersten Hinblicken ganz Prima! (Zum Kuckuck, ich bin nicht imstande, den direkten Link zur Seite herauszufinden, der Standard gibt sich da recht zugeknöpft - na im Leichtsinn halt!)

Mal beobachten ....

Montag, 1. Mai 2006

Am Douro: Dirk Niepoort

Niepoort, seit 1858 in Familienbesitz (auch heute noch sind Eigentümer- und Markenname ident), ist wohl ein kleines Portweinhaus, aber so voll an Besonderheiten, dass auch ein zweiter Blick nicht ausreicht, um alles zu ergründen.

Dirk Niepoort, fünfte Generation in der Tradition des Négociant-Éleveur und doch der erste der Familie, der sich mit Interesse und wahrer Leidenschaft dem Thema Wein näherte, infiziert durch ein Praktikum bei Moevenpick, hatte seine Vision vom eigenen Wein; auf sein Drängen hin wurden in den späten Achtzigern die Quinta do Nápoles und die Quinta do Carril erworben. Weinmachen ist für ihn durchaus Kunst – die zum Beispiel im Portweinbereich durch die Fähigkeiten der Provadores, der Vorkoster, ganz entscheidend zur Qualität der Weine beiträgt.

Nichts weniger als die Vereinigung von Extremen ist sein Ziel: Weine von großer Konzentration und Kraft, von verführerischer Frische ebenso wie von Intensität und Reichhaltigkeit, die im Genuss Ausgewogenheit und Harmonie vermitteln. Dies gilt vor allem für die Portweine, wo seine große Aufmerksamkeit gerade auch den Tawnies gilt, für die das Haus Niepoort immer schon berühmt war.

Eine absolute Besonderheit hier sind die Garrafeiras, große Glasballons, in welche die zuvor bis zu sechs Jahre im Holz gereiften Weine zum weiteren Ausbau gefüllt werden und ungemein elegante, phantastische Portweine ergeben – mittlerweile schon Mythos, denn wohl bald nicht mehr erlaubt.

Das Potential des Douro-Tales für Tischweine im Weltklasse-Bereich weiß Dirk Niepoort gut für sich zu nützen: die besten Lagen sind für ihn die Extremhänge des Tal-Herzstückes, des Cima Corgo. Hier sind hochwertige Weingärten mit teilweise sehr altem Rebstockbestand besonders geeignet, den Charakter des Gebietes in den Weinen zu verdeutlichen. Er favorisiert Cuvées, da sie – wie auch die Tradition zeigt – hier die interessanteren und auch eleganteren Weine hervorbringen. Die Rotweine verlangen nach langer Lagerung – oder ausreichender Belüftung, um ihre ganze Reichhaltigkeit entfalten zu können.

Fabelhaft: Der Einstiegswein. Eine Cuvée aus autochthonen Sorten und einer Vielzahl von kleineren Weinlagen. Zeigt alle Stärken eines klassischen Douro-Weines, bereitet schon früh Trinkfreude.

Vertente: Touriga Nacional, Tinta Roriz und Touriga Franca aus alten Weinbergen auf Schieferlagen. Vergoren im Edelstahl, 18 Monate Barrique. Geschliffen, finessenreich, leichtfüßig, zugänglich.

Redoma: Der wilde ungezähmte Dourowein mit rauheren Tanninen und prägnanter Säure. Dirk Niepoort mag keine marmeladigen Töne. 21 Monate Barrique, zu 50% neues Holz. Ein Wein von großer Kraft und gleichzeitiger Eleganz.

Batuta: Der ultimative Ausdruck für einen Niepoort-Wein – mächtig und fein, tanninreich und weich, voll, doch mit Strenge, straight und nuancenreich. Vereinigung von Extremen. Für den Jahrgang 2003 mussten, um jegliches Schwergewicht zu vermeiden, alle überreifen Beeren entfernt werden.

Charme: Die Trauben kommen eigentlich aus besten Portwein-Lagen, aus 80jährigen Tinta Roriz- und Touriga Franca-Reben – damit bleiben Feinheit und Finessenreichtum gewahrt. Hiefür werden zudem die Trauben in Lagares mit den Füßen gestampft. 100% neues Holz, 18 Monate Lagerung auf der Hefe. Ein Wein, der der Logik des Bauches des Weinmachers folgt. In seiner ganzen Komplexität und Dichte bleibt er fein und leichtfüßig!

Darüber hinaus: Großartige Weißweine (Tiara, Redoma Branco). Der Versuch, einen großen Rosé zu machen. Und die Portweine ...

Eine Geschichte ohne Ende.

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rinpotsche - 2011-10-07 00:37
!
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books and more - 2011-10-07 00:30
sang und klanglos :-(
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profiler1 - 2011-10-06 21:55
Erwischt... und Sie fehlen...
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